Veröffentlicht: Sonntag, 18. März 2018 in Kategorie: Allgemein

Erfolge für Gothaer Kata-Team

Foto (privat): André Pfannschmidt, Lukas Eichler, Anthony Menger, Tobias Maultzsch können von der Bayrischen Kata- Meisterschaft einen Medaillensatz mit nach Gotha bringen.

Passau, 18.03.2018  Am vergangen Sonntag fand in Passau die offene Bayerische Kata-Meisterschaft statt. Insgesamt hatten sich drei Thüringer Paare auf den Weg gemacht um bei diesem Turnier ihr Können unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr konnte ein Teilnehmerrekord von 38 Paarungen in sieben Verschiedenen Katas verzeichnet werden.

Zur Siegerehrung wurde erst die Nage-no- Kata geehrt, die mit 12 Paaren am stärksten besetzte Kata. Lukas Eichler (Tori) und Antonie Menger (Uke), die eine ihrer besten Leistungen zeigten, war die Spannung anzusehen. Traditionsgemäß werden alle Teilnehmer von hinten nach vorne aufgerufen, und mit jedem Paar was genannt wurde, war klar das die Judoka des FSV Gotha wieder ein Platz weiter waren. Am Ende erreichten sie den dritten Platz. In der Katame-no-Kata starteten gleich zwei Paare aus Thüringen. Maik Beyer (Tori) und Anne Beyer (Uke), vom Budo-SV-Nippon Schleiz erreichten Platz 5. Während Tobias Maultzsch (Tori) und André Pfannschmidt (Uke) vom FSV Gotha sich nur knapp hinter den Titelverteidigern Moritz Schwob (Tori) und Hendrik Gaßmann (Uke) vom TSV 1848 Erlangen den zweiten Platz sicherten. In der Kime-no-Kata trafen die Gothaer, diesmal André Pfannschmidt als (Tori) und Tobias Maultzsch als (Uke) wider auf die Sportfreunde aus Erlangen. Doch diesmal hatten die Thüringer die Nase vorn und konnten sich vor den Franken platzieren und die Goldmedaille sichern.
Mit dieser Leistung haben die Gothaer viel Selbstvertrauen getankt, sie wissen aber auch, in Hannover werden die Karten neu gemischt. In drei Monaten finden dort die Deutschen Kata – Meisterschaften statt. Passau diente dabei als Vorbereitung, um unter Wettkampfbedingungen die Katas zu demonstrieren und Wettkampfhärte in anderen Hallen zu sammeln. 

Fast alle Judo-Kata stammen aus dem traditionellen Jiu Jitsu, wo sie noch heute Bestandteil der Meisterprüfungen sind. Um einen Meistergrad im Judo zu erlangen muss man je nach Dan-Grad ebenfalls eine Kata demonstrieren. Diese festgelegten und namentlich benannten Abfolgen von Techniken wird im Judo üblicherweise mit einem Partner ausgeführt. Seit einigen Jahren gibt es auch Kata-Wettkämpfe bis hin zu Weltmeisterschaften. In Thüringen sind die Katapaare Maultzsch/Pfannschmidt und Eichler/Menger Pioniere im Kata-Sport. Betreut werden die beiden Paare von Trainer und Kata-Wertungsrichter Klaus-Dieter Tiedecke.