Veröffentlicht: Montag, 3. Juni 2013 in Kategorie: Allgemein

GutsMuths-Rennsteiglauf 2013

Am 25.05.2013 fand in diesem Jahr der legendäre Rennsteiglauf statt. Unsere Lauftruppe war wieder auf allen Strecken vertreten. Organisatoren und Läufer hatten an diesem Tage mit dem Wetter Glück, denn es regnete mal nicht. Den Halbmarathon bestritten Thomas (1:47 h) und Carola (2:01 h) Wenige sowie Ulrike Scharke (2:07 h). Sie erzielten damit die erhofften neuen Bestzeiten.

Supermarathon-Läufer Kamen nach Km 30 mit seiner Tochter Clara

Supermarathon-Läufer Kamen nach Km 30 mit seiner Tochter Clara

Drei Läufer wagten sich an die 43,5 km lange Strecke von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld. „Altmarathoni“ Ellen Rathmann (4,52 h), „Neumarathoni“ Olaf Meyer (4.07 h) und Holger Petschauer (4.11 h) erreichten glücklich das Ziel. Dabei schaffte es Olaf Meyer in seinem ersten Marathon die gewünschte Zeit von unter 4 h zu erreichen, die im Ort Schmiedefeld vor dem Schlussanstieg gemessen wird.

In altbewährter Manier, fast ohne Training, aber mit viel Mut absolvierte Kamen Pawlow den Supermarathon über 72,7 km. Die Zeit von 8.28 h war besser als die vorjährige. Damit brachte Kamen wieder den Beweis, dass die Ausdauer im Alter wohl zunimmt (notwendigerweise). Auch Ronald Werner war auf dieser Strecke unterwegs und kam nur 12 Minuten später ins Ziel (8:40 h).

Die Ergebnisse sollten uns Mut für die RSL-Staffel in 3 Wochen geben. Mit einer guten  Zusammenstellung erreichen wir eventuell wieder einen Top-ten-Platz wie im Vorjahr. Lassen wir uns überraschen.

Holger Petschauer

Kamen Pawlow kommt nach absolviertem Lauf zu folgendem Fazit:

„In der Königsdisziplin vom GutsMuths-Rennsteiglauf reihte ich mich wieder mal im großen Mittelfeld ein. Auf der Urkunde steht: 8:28 Stunden, Gesamtplatz 810 (von über 2.000), AK M50: 147. Voriges Jahr war ich 3 min langsamer, damals reichte es für den Gesamtplatz 1128, das zeigt wie stark das Mittelfeld beim Rennsteiglauf ist.“

Am 29.05.2013 war ich mit Maria auch auf dem Rennsteig zu einem Trainingslauf unterwegs. Wir liefen eine längere Runde um Finsterbergen und nutzten das Teilstück Rennsteig vom Steinbruch Tambach bis kurz vorm Heubergaus. Mein Fazit: Läufer und Organisatoren rühmen sich so für den Lauf. Warum wird dann nicht der Müll wieder restlos weggeräumt – Becher, leere Power-Gel- Packungen usw. säumen den Rand des Weges. Auch Läufer können das einstecken! Wir waren enttäuscht von der Kehrseite eines tollen Laufes.

Ina Oschmann