Veröffentlicht: Donnerstag, 12. September 2013 in Kategorie: Judo Allgemein

17. Hörselbergpokal – Tagessieg knapp verpasst

Die Medaillengewinner des ersten Wettkampftages zusammen mit ihren Trainern Horst Güth und Klaus-Dieter

Die Medaillengewinner des ersten Wettkampftages zusammen mit ihren Trainern Horst Güth und Klaus-Dieter

Das war knapp, am Ende hatten die Gothaer Judoka das Nachsehen, als es um die Tageswertung des 17. Hörselbergpokals in den Altersklassen U11 und U13 ging. Dabei hatten sich der FSV Gotha und der Kodokan Erfurt am ersten Wettkampftag punktgleich an die Spitze, des mit 20 Vereinen und 250 Kämpferinnen und Kämpfern stark besetzten Starterfeldes gesetzt. Nur eine einzige Silbermedaille reichte im direkten Medaillenvergleich für die Kämpfer aus der Landeshauptstadt aus, um sich den 1. Platz vor den Gothaern zu sichern.
Mit insgesamt 26 Kämpfern war der FSV in diesem Jahr zahlenmäßig etwas schwächer vertreten. Das Ergebnis spricht allerdings für sich, denn 2012 reichte es in der Gesamtwertung nur für den fünften Platz. Einen Pokal für den 1. Platz in ihren Gewichtsklassen konnten sich Tina Schuchhardt, Rene Stichling, Svenja Vogel, Tim Schuchhardt, Stefanie Bakseev, Fabian Meyer und Tobias Maultzsch sichern.
Weitere zwei Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen trugen zum Erfolg der Gothaer Kämpferinnen und Kämpfer bei. Tim Schuchhardt und Fabian Meyer, die schweren Jungs der Gothaer Auswahl, machten in Wutha-Farnroda besonders Spass. Trainer Klaus-Dieter Tiedecke schwärmte regelrecht, als er von den Kämpfen der Beiden berichtete. Tim ließ in der U13 und Fabian in der U15 das Trainerherz höher schlagen, denn Beide konnten deutliche Fortschritte vorweisen und bewiesen das ein gutes Training auf der Matte Wunder wirken kann. Beide Kämpfer spulten in souveräner Manier ihr Programm ab und ließen auf der Matte nichts anbrennen. Fabian der seit August zusammen mit seinem Vereinskameraden Pio Wittek am Sportgymnasium in Jena ist, konnte sogar in der U18 fast einen Achtungserfolg erkämpfen. In einem Freundschaftskampf ließ er seinem Erfurter Kontrahenten eigentlich keine Chance zum Luft holen. Doch im Judo kann eine Aktion über Sieg oder Niederlage entscheiden und so war es ein etwas verstolperter Angriff, der am Ende die Kehrtwende für den Kämpfer vom Kodokan Erfurt brachte. (TT)