Veröffentlicht: Mittwoch, 12. Dezember 2018 in Kategorie: Judo Allgemein

Fabian Meyer – Grüße aus Russland

Am Sonntag habe ich mich mit 9 weiteren Sportlern vom OSP Hannover auf den Weg nach Perm( Russland ) gemacht. Nach einer Zwischenlandung in Moskau kamen wir am Montag um 2 Uhr in Perm an. Nach einer sehr kurzen Nacht startet der Tag mit einem landestypischen Frühstück und eine darauffolgenden Laufeinheit. Zum Mittag gab es dann ein deftiges russisches Essen. Abends sind wir dann zu einem Außenstützpunkt in Perm gefahren und haben dort Technik und Randori Training gehabt.
Tag Zwei startete wieder mit einem leckeren Essen (Anm. d. Red. sehr wichtig für einen Schwergewichtler) und es folgte ein Kraftzirkel der anstrengend war aber auch Spaß gemacht hat. Nach dem Mittagessen fuhren wir erneut zu einem Außenstützpunkt und absolvierten ein Technik- und Randoritraining. Man konnte sich so ein paar wertvolle Tipps von den russischen Trainern abholen und auch neue Techniken abschauen.
Am darauffolgenden Tag sind wir am Morgen zu einem Koordinationstraining in einen Stützpunkt gefahren, wo wir von einem Trainer verschiedene Koordinations und Dehnübungen beigebracht bekommen haben. Am Abend fand ein Technik- und Randoritraining im Boden statt. Im Anschluss an das Training besuchten wir eine russische Sauna, genannt Banja. Während des Saunagangs wurde, mit über den Saunasteinen aufgewärmten Birkenzweigen, auf den Rücken geschlagen, eine neue Erfahrung. Danach fühlte man sich ziemlich gut. Am vierten Tag fuhren wir in die 100km von Perm entfernte Stadt Kungur und absolvierten einen Besuch in der dortigen Eishöhle. In ihr sieht man verschiedenste Grotten mit unterschiedlichsten Eis- und Steinformen. Der Rundgang war ca. 1,5 km lang und leider nicht so gut geeignet für große Personen. Am Abend hatten wir frei und konnten ein bisschen die Stadt erkunden. Am fünften Tag ging es nach einer Stärkung beim Frühstück in die Sportuniversität, wo wir einen Sporttest ähnlich des Sportabzeichens mitgemacht haben. Bestandteil waren Kraftübungen wie Liegestütze oder Dehnübungen sowie Selbstverteidigung. Dieser Test wurde vor drei Jahren wieder im Russland eingeführt und ist Bestandteil bei zahlreichen Aufnahmeprüfungen an Universitäten. Wir haben aber nur ein Viertel des kompletten Testes mitgemacht. Nach dem Test gab es einen persönlichen Empfang des Ministers von Perm und am Abend stand noch eine kurze judospezifische Einheit an, da am Samstag ein regionaler Wettkampf stattfindet an dem wir teilnehmen. Sonntag ist dann ein freier Tag geplant um noch ein bisschen die Stadt zu erkunden und Montag in der Früh geht es wieder über Moskau zurück nach Deutschland.