arrow[ Home arrow [ News arrow Akutelles arrow Thüringen Ultra Saturday, 04 September 2010  
Navigation
[ Home
[ News
[ Sportangebote
[ Wegweiser
[ Verein
[ Kontakt
[ Gästebuch
[ Fotogalerien
[ Archiv
[ Sponsoring
[ Impressum
[ Termine 2010
Administrator
Aktuelle Sportangebote

Sportangebote für Kinder,
Jugendliche
und Erwachsene

Für alle die sich im Verein
anmelden möchten,
unser Aufnahmeantrag

>


Aktuelle Nachrichten
Thüringen Ultra Drucken E-Mail

Ja wo laufen sie denn? - in Thüringen!?

Seit dem Citylauf in Gotha am 13.Mai 2007 waren unsere Läufer nur vereinzelt zum Rennsteig- und Kirschlauf, Rennsteigstaffellauf oder zum Training durch den Krahnberg und Thüringer Wald unterwegs. Am 01.07.07 traf man sich wieder in einer größeren Gruppe und probierte sich in den leichtathletischen Disziplinen fürs Deutsche Sportabzeichen.

Zur Erstauflage des Thüringen-Ultra schafften wir es endlich mal wieder in Gemeinschaft zu laufen, obwohl sich das Zusammenstellen aus unterschiedlichen Gründen als schwierig gestaltete.

Am 07.07.07 um 5.00 Uhr gingen unsere Staffeln wie folgt an den Start:


Frauenstaffel: FSV-GTH Laufrausch 1          

Gaby Herz, Ute Sipp, Ina Oschmann, Annette Beese

 
Mixstaffel: FSV-GTH Laufrausch 2

Christian Goldhorn, Kriemhild Nahr, Tom Oschmann,
Ricarda Müller-Wohne

Als Einzelstarter machte sich eine Stunde früher Kamen Pawlow auf den Weg, einer von über 110 Ultras. Er hatte schon mehrfach den Rennsteig zum Supermarathon bezwungen und sah die 100 km als neue Herausforderung!?

Für die meisten von uns waren die 25 km pro Strecke schon eine Herausforderung! Ganz besonders für Christian, den ich am Montag beim Fitness-Training dazu gewinnen konnte, da der ursprüngliche Läufer kurzfristig ausfiel. Er war zwar schon länger nicht gelaufen, aber fühlte sich fit genug, die Strecke zu meistern. Gesagt – getan, sein Husky unterstütze ihn dabei.

Gaby, die erste Läuferin der Frauenstaffel, war ziemlich schnell auf der Ruhlaer Skihütte und überraschte damit alle. Die anderen Frauenstaffeln hatten nur einen knappen Vorsprung im Bereich von 10 Min. Das Wechseln der Frauen vor uns konnte ich am 2. Wechselpunkt Floh-Seligenthal auch beobachten, allerdings war der Abstand zwischen den Staffeln gewachsen. Ute fühlte sich fit und meisterte die 26,4 km - Strecke als routinierte Kurzstrecklerin super. Sie war auch kurzfristig eingesprungen. Was tut man nicht alles für’s Team!

Unterwegs auf der 3. Strecke überholte ich viele der Ultraläufer, darunter auch Frauen. „Wie verrückt muss man sein, um sich so was anzutun?“, fragte ich mich immer wieder, mir fiel das Viertel heute schon ziemlich schwer. Kurz vorm „Neuen Haus“ ein gelbes Hemd, ich hatte Kamen eingeholt. Er war super unterwegs, aber die ersten 50 km wohl zu schnell, denn langsam verließen auch ihn die Kräfte. Er sah trotzdem sehr gut aus, gar nicht wie „70 km in den Beinen“! Ich sollte mit ihm laufen, war aber in Zeitdruck, da ich vielleicht unter 2 Stunden noch ankommen könnte.

Kamen Pawlow hatte die 100 km in Angriff genommen. 11 h 47min war er dafür unterwegs. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Ultra-Leistung!

Am Ende erreichte ich dieses Ziel nicht. Aber trotz meines eher qualvollen Laufes mit Bauchschmerzen und Seitenstechen sowie einem total matten Gefühl in den Beinen und daher mehreren Gehpausen, schaffte ich es scheinbar doch, den Abstand zu den Frauenstaffeln vor uns zu verringern und überholte laut graphischer Auswertung noch eine. Am Wechselpunkt Finsterbergen standen noch abgekämpft wirkende Läuferinnen, die sicher noch nicht lange den Punkt erreicht hatten. Annette war mit ihrem Mann unterwegs und wird das Beste daraus machen, ich hatte es geschafft. Mein treuer Begleiter, unser Hund Max, schien nicht besonders erschöpft, ganz im Gegenteil zu mir.

Am Ziel in Fröttstätt, ich war noch nicht lange da, lief Annette um 14.10.41 Uhr über die Ziellinie. Die mich überraschende Ansage war korrekt, wir hatten gewonnen! Als letzte Läuferin konnte sie noch einige Ultras und Staffeln überholen, ihr Radbegleiter Karsten schaute immer nach den Startnummern und bestätigte „wieder eine Frauenstaffel“. So motivierte sich Annett und legte noch einen Zahn zu, so dass der Vorsprung auf die Zweiten über 3 Minuten betrug. Ein toller Erfolg für alle, zumal wir zur Hälfte der Strecke noch hinten lagen..

Unsere Mixstaffel kämpfte unterdessen noch auf den letzten Kilometern. Kriemhild hatte auf der 2. Strecke per Zufall einen Radbegleiter gefunden. Er hatte sie am 23.06. 07 zur Rennsteigstaffel begleitet (sie war in einem fremden Team eingesprungen) und stand da am Weg mit seinem Rad herum… Da er nichts zu tun hatte, war die Radbegleitung perfekt. Nach dem Wechsel ging es für Tom auf seine ersten 25 km am Stück, die er recht gut meisterte. Er wechselte auf Ricarda, die schon mehr Erfahrung mit langen Strecken hat und am Ende mit ihrer Leistung total zufrieden war: „ Geil, ich bin noch nie so eine Zeit gelaufen!“. Schön war auch, dass sie nach dem letzten Verpflegungspunkt Kamen erreichte und er mit ihr gemeinsam durchs Ziel lief. Es war wohl für alle Teilnehmer ein Erlebnis der besonderen Art.


Zur Siegerehrung fanden wir uns alle in Fröttstött ein und sind uns sicher: „Im nächsten Jahr machen wir wieder mit!“.

 

Ina Oschmann



 

100 km, 2 x 50 km, 4 x 25 km –thüringenULTRA =

Ultra schwer - Landschaftlich einmalig - Thüringer Gastfreundschaft - Rundkurs 100 km - Alles bestens!

 

Thüringen besitzt neben dem legendären Rennsteiglauf auch einen Ultralauf, wobei „ultra“ nicht nur für sportliche Schwierigkeit, sondern auch für organisatorische Qualität steht.

 

Der erste Ultramarathon in Thüringen war ein absoluter Senkrechtstarter! Beim thüringenULTRA war alles phänomenal, sogar das Austragungsdatum hatte eine magische Kraft: 07. 07. 07!

 

Seit vielen Jahren nehme ich an Volkslaufwettkämpfen teil und noch nie war ich im Ziel so glücklich, stolz und mit dem Veranstalter verbunden!

Meine Euphorie versuche ich anhand der 5 Großbuchstaben als Stichpunkte kurz zu umreißen:

U – ultra steht für die 2150 Höhenmeter durch Wälder und Wiesen rund um den Inselsberg im westlichen Thüringer Wald.

L – landschaftliche Ausblicke von überwältigender Schönheit entlang alter Handelswege und stillgelegter Bahnstrecken.

T – Thüringer Läufer um Gunter Rothe haben einen familiären Lauf der Superlative kreiert. Danke auch allen ährenamtlichen Helfern, verteilt auf 100 km!

R – Rundkurs mit Start und Ziel in Fröttstädt, keine Strecke musste zwei Mal gelaufen werden –  für Sportler und Zuschauer war alles bestens, sogar die Kinder hatten auf dem schönen Spielplatz keine Langeweile beim Warten auf die verrückten Läufer.

A – allen Mitstreitern nochmals danke für ein neues Sport-Highlight im Landkreis Gotha! Mit Jörg Kupfer aus Gotha hatte es auch bei der Prämiere den verdienten Sieger!

Kamen Pawlow, Startnummer=Alter: 47, Laufzeit: 11.47

< zurück   weiter >
primary wow look useful
Sponsoren




Ihr Eintrag fehlt!
An Sponsoring interessiert?


Umfragen
Die FSV Website gefällt mir ....
  
Ich bin schon Mitglied im FSV
  
top of page
Advertisement

Copyright 2000 - 2005 Miro International Pty Ltd. All rights reserved.
Mambo is Free Software released under the GNU/GPL License.