Veröffentlicht: Samstag, 2. März 2013 in Kategorie: Startseite

Halbe Sätze reichen nicht…

Gegen den Tabellenführer der Volleyball Thüringenliga verlor der FSV Gotha nach umkämpften 87 Minuten mit 3:1. Mit ein bisschen mehr Glück, Training und einem größeren Kader wäre vielleicht eine Überraschung möglich gewesen. Genau 7 Spieler, inklusive Libero, meldeten sich spielfähig und –bereit das schwere Auswärtsspiel beim Favoriten, dem SV Stahl Unterwellenborn, anzutreten. Insofern war der Spruch „Die Mannschaft stellt sich von selbst auf!“ aktueller denn je. Allerdings brauchte sich der Tabellenneunte aus Gotha nicht zu verstecken. Man konnte locker drauf los spielen, da dieses Spiel eher als Vorbereitung für die kommenden Aufgaben gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn genutzt werden sollte, kampflos ergeben wollte man sich allerdings auch nicht. Und so begann dieses Spiel mit vielen Fehlern in der Aufgabe bei beiden Mannschaften und keine von beiden konnte sich entscheidend absetzen. In der Mitte des ersten Satzes beim Stand von 13:13 dann ein Bruch im Spiel des FSV. Plötzlich schwächelte die Annahme und die Angreifer konnten sich mit den entsprechenden Notpässen gegen den sicher stehenden Block nicht mehr durchsetzen. Erst beim Stand von 21:13, also nach 8 Punkten in Folge für den Gastgeber, konnte man sich das Aufschlagrecht erstmals wieder erkämpfen. Damit war der Satz praktisch entschieden. Mit 25:19 endete dieser nach 23 Minuten. Im 2. Abschnitt ein ähnliches Bild. Bis zur Mitte des Satzes mehr oder weniger Gleichstand und dann ging die Fehlerquote beim FSV nach oben und der Satz mit 25:16 an Unterwellenborn. Das sollte im Dritten dann anders werden. Der FSV führte von Beginn an, musste zwischenzeitlich einem 2 Punkte Vorsprung der Gastgeber hinterherlaufen, hatte aber plötzlich Satzball und nutzte diesen direkt zum verdienten Satzgewinn (25:23) und verkürzte damit auf 1:2. Der 4 Abschnitt dann ein Spiegelbild des 1. Satzes. Bis zum 14:14 war alles noch gut und dann 7 Punkte in Folge für den Tabellenführer. Glücklose Gothaer hatten dann auch spielerisch nichts mehr entgegen zu setzen und verloren diesen Satz mit 16:25 und das Spiel mit 1:3. In Summe war der Sieg für die Ostthüringer verdient und ging völlig in Ordnung. Der FSV muss sich jetzt auf die beiden letzten Auswärtsspiele gegen den VfL Weimar (09.03.2013), die am letzten Spieltag völlig überraschend gegen den SVC Nordhausen gewannen, und gegen den VC Blau-Weiß Gebesee (23.03.2013) konzentrieren. (SK)

Für den FSV Gotha spielten: K. Manitz, S. Kormann, M. Wolf, M. Röthig, M. Merbach, P. Franz, J. Müller