Veröffentlicht: Samstag, 2. Februar 2013 in Kategorie: Startseite

Vermeidbare Niederlage beim Tabellenvorletzten

In der Volleyball-Thüringenliga verlor der FSV 1950 beim gastgebenden Blau-Weiß Gebesee nach einem Fünfsatzkrimi mit 2:3 (26, -20, -22, 26, -10) Mit nur 7 Mann angereist begann man den 1. Satz noch sehr nervös, und mit vielen eigenen Fehlern. Da auch Gebesee ebenso viele Fehler produzierte, gestaltete sich der Satzverlauf bis zum 24:24 sehr ausgeglichen. Am Ende konnte der FSV den Satz jedoch knapp mit 28:26 für sich entscheiden.

Der 2. Satz glich zu Beginn dem Verlauf des 1.Satzes. Viele einfache Aufschlagfehler auf beiden Seiten, welche den geringen Platzverhältnissen hinter dem Feld geschuldet waren, bestimmten das Spielgeschehen. Bis zum 14:15 aus Gothaer Sicht konnte sich keine Mannschaft absetzen. Doch plötzlich lief beim FSV nicht mehr viel zusammen. Durch schlechten Annahmen und leicht vergebene Angriffe verlor man den Satz deutlich mit 20:25.

Im 3. Satz ein ähnliches Bild. Gotha verschlief den Beginn völlig und lag schnell mit 2:8 bzw. 6:13 zurück. Nach mahnenden Worten durch Spielertrainer Jens Müller und erfolgreichen Angriffen durch Gotha‘s Besten an diesem Tag, Marcel Röthig, verringerte man den Punkterückstand und zwang den Gegner bei 13:16 zu einer Auszeit. Beim 21:21 schien wieder alles möglich, doch Abstimmungsprobleme und einfache Fehler entschieden den Satz mit 25:22 zugunsten von Gebesee. Mangels Alternativen auf der leeren Auswechselbank und nachlassender Kräfte bei einigen leicht erkrankt spielenden FSV‘lern schien ein Sieg jetzt fast unmöglich. Da jede Position nur mit einem Spieler besetzt war, konnte keinem eine Verschnaufpause gegönnt werden, welche unbedingt notwendig gewesen wäre.

Auch im 4. Satz lief man gleich einem Punkterückstand hinterher. Doch über die Stationen

2:5 und 5:11, kämpfte man sich wieder auf 16:16 heran und gewann nach Abwehr eines Matchballes bei 23:24 den Satz noch glücklich mit 28:26.

Nun musste also der Tiebreak entscheiden. Zu Beginn des 5. Satzes konnte sich keine Mannschaft absetzen und bis zum 8-8 schien für Gotha alles möglich.  Doch in der entscheidenden Phase fehlte jetzt die Konzentration in der Abwehr und die nötige Entschlossenheit bei den Angreifern um Kapitän Kai Manitz, der auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Gebesee punktete durch erfolgreiche Angriffe und entschärfte Gothaer Bälle in der Feldabwehr. Somit war endgültig der Wille beim FSV gebrochen und man schenkte den Satz ohne großartige Gegenwehr mit 10:15 ab. Der Tabellenvorletzte aus Gebesee mit bisher nur einem Sieg, und im 1. Spiel an diesem Tag schon gegen Römhild überraschend deutlich mit 3:0 erfolgreich, zeigte eine couragierte Leistung und durfte verdient nach knapp 2 Stunden über ein 3:2 jubeln.

Der FSV Gotha hingegen enttäuschte nicht nur mit der gezeigten Leistung, sondern auch mit der Abwesenheit einiger Spieler aus privaten Gründen. So bleibt die Hoffnung in den verbleibenden Partien wieder zu alter Mannschaftsstärke zurückzufinden und die Saison mit positiven Eindrücken  einigermaßen erfolgreich zu beenden. (SK, 02.02.2013)

Für den FSV Gotha spielten: K. Manitz, A. Urban, S. Kormann, J. Müller, M. Wolf, M. Röthig und Maik Jungnickel.