Veröffentlicht: Sonntag, 17. Mai 2015 in Kategorie: Allgemein

2 Tage, 2 Laufwettkämpfe, 2 Zahlen, die mir Glück brachten!

09. Mai 2015: 43. GutsMuths-Rennsteiglauf/Supermarathon – 73 km, Gesamtzeit: 8:36:53, Gesamtplatz: 855, 77. der AK M55

Inselsberg, 25,5 – 2:39          Ebertswiese 37,5 – 3:58        Oberhof 54,7 – 6:09  Schmücke, 64 – 7:28

Das war wirklich der Hammer!

Zeit genug beim RSL, Tochter Klara auf den Arm zu nehmen

Zeit genug beim RSL, Tochter Klara auf den Arm zu nehmen

Vor dem Start war ich in einem Dilemma: Einerseits wollte ich mir diesmal Kräfte einsparen für den Citylauf-Gotha am nächsten Tag, anderseits wollte ich meine schlechteste Zeit beim SM vom vorigen Jahr (8:42) verbessern.

Am Anfang lief alles bestens, zum Ende zu wurde es knochenhart, doch ich hab’s gut geschafft!

Doch der Reihe nach.

Ich meldete erst kurz vor dem Start nach. Die fast Schnapszahl 2666 hat mir auch Glück gebracht!

5 min vor 6 Uhr stellte ich mich in gewohnter Manier rechts außen in das vordere Läuferfeld. Unter den bekannten Gesichtern war auch eins, das trug die Nummer 3 – Wolf Jurkschat. Er sagte zu mir: „Voriges Jahr war ich 3., das schaffe ich aber heute nicht!“ Er wurde 1.! Neben mir standen also die Sieger von heute!

Nach dem Start wurde ich im Sog mitgezogen, lief die ersten 5 Kilometer mit 12 km/h… Das sollte sich wie jedes Jahr rechen… Was soll’s, 30 km schaffte ich in 3 Stunden und bis zur Marathondistanz war ich immer noch gut!

Nach und nach überholten mich Lauffreunde wie Martin Armenat, Peter Flock, Gunter Rothe.

Mit Gerhard Kuno bin ich ab dem Pössenröder Kreuz noch einige Km locker mitgelaufen…

Andere „schlichen“ sich an mir vorbei, ohne dass ich sie bemerke: Rico Bechmann, Marcel Ernst, Jörg Kupfer…

Am Heuberghaus und an der Neuen Ausspanne konnte ich mit Frau und Tochter zwei Mal schön Pausen und Fotos machen.

Danach begann das Übliche: Wandern auf den Anstiegen, froh sein, dass man keinen Krampf bekommt oder gar umfällt, wie es anderen erging… Ab Km 60 halfen 3 Mal Schwarzbiere, um wieder locker zu werden, hätte ich sie nur schon frührer getrunken!

Am Ende konnte ich mich doch noch etwas verbessern!

Im Ziel erkannte mich der Sprecher Siegfried Weibrecht von Weitem und erzählte über GutsMuths und der GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal!

Die Stimmung in Schmiedefeld war wieder mal toll, ich blieb aber nicht lange, wegen des morgigen Tages.

Nach der vergnügten Rückfahrt nach Eisenach stiegen die Supermarathonis sehr langsam aus dem Bus und liefen zu ihren Autos so, als kämen sie gerade aus dem Krankenhaus. Ich machte witzige Bemerkungen, konnte locker gehen… In der Nacht aber bekam ich Fieber und musste immer wieder trinken.

10. Mai 2015: 22. Gothaer Citylauf, 11,1 km, 53:55 – 5. AK 55 – ges. 62. von 133

Beim City-Lauf Gotha lief alles wie geschmiert. Die Sonne lachte und die Organisation stimmte. Und ich traf weitere Verrückte, die gestern den Rennsteiglauf bewältigt haben, doch nur eine Frau vom Supermarathon.

SAMSUNG CSCIch startete langsam, sah mich umringt von Frauen, da musste ich immer schneller werden! Schwatzte mit Thomas Wenige von meinem Verein FSV 1950 Gotha (53:57) und Kristin Börner (gesamt 7. – 54:26 – 2. AK 45), feuerte laut Maria Füldner (2. Frau – 46:58) an. Ina Oschmann (3. Frau – 49:25) sah ich nur von der Ferne. Sie beide waren natürlich weit vor mir, doch der Schlängelkurs hoch und runter in Gotha erlaubt es, dass man auch die Vorderen und Hinteren gut sehen kann. Vorbei an den Vereinsfreunden, die nicht laufen konnten, uns aber schön anfeuerten – großes Dankeschön! – lächelte und winkte ich. Konnte sogar einen langen Zielsprint anlegen!

Wurde 5. in der guten AK 55! Und war fix und fertig.

Zum Glück ist der nächste Wettkampf erst am 20. Juni: Staffellauf auf dem Rennsteig – so schließt sich der Kreis!

 

Kamen Pawlow