Veröffentlicht: Mittwoch, 30. April 2014 in Kategorie: Allgemein

35. Harzquerung und 17. VVO Oberelbe-Marathon – tolle Erfolge und Eindrücke

35. Harzquerung am 26.04.2014

Start in Wernigerode

Start in Wernigerode

Maria Füldner holt sich bei ihrem Debüt von Wernigerode nach Nordhausen gleich den hervorragenden 2. Platz und beschreibt ihre persönlichen Eindrücke wie folgt:

„Trotz der großen Teilnehmerzahl spürte man den familiären und unbürokratischen Charakter dieses Laufes. Gestartet wurde in Wernigerode in der Salzbergstraße, einer Straße am Ortsrand mit Startplakat. Wir hatten den Startschuss nicht wirklich bemerkt, schon ging es los, anfangs eher langsam, irgendwann doch schneller. Da uns die Strecke zu einem großen Teil auf unbefestigten und schmalen Wegen durch die Wälder des Harzes führte, wobei  auch öfters mal ein kleiner Bach übersprungen wurde, stagnierte das Tempo gelegentlich sehr stark. Die Ursprünglichkeit des Harzes macht den Charakter des Laufes aus. So ging es bergauf, bergab in Richtung Nordhausen, meist mit Blick auf die Strecke, um nicht über Stock und Stein zu stolpern. Bei km 35 war der Poppenberg zu erklimmen. Aber wer denkt, nur bergauf ist anstrengend, der ist nach 38 Kilometern noch nicht 3 Kilometer steil bergab gelaufen. Nach kurzer Pause bei km 43 ging es dann wellig Richtung Ziel. Ich erreichte es nach 4:45:27 h, etwas entkräftet, aber überglücklich. Ein toller Lauf!“

Geschafft!

Geschafft!

Nach ihrem Marathonerlebnis auf dem Rennsteig vor 2 Jahren war dieser Lauf eine interessante Herausforderung, die sie mit Bravour gemeistert hat.

Ihr Vater Gerhard Kuno, der doch schon mehr Erfahrung über „so lange Kanten“ hat, konnte es nicht lassen und überquerte ebenso freudestrahlend nach 6:10:52 h die Ziellinie in Nordhausen für das Lauffeuer Fröttstädt.

Nicht nur im Harz waren unsere Läufer unterwegs, auch an der Elbe gab es persönliche Erlebnisse zum 17. VVO Oberelbe-Marathon in Dresden. Carola Wenige und Jens Greiner haben sich als Vorbereitung auf den Rennsteig den Lichtenauer Halbmarathon an der Elbe ausgesucht. Jens stellte erfreut fest: „Meine Generalprobe für den Rennsteiglauf ist geglückt. Habe meine Wunschzeit von 1:35 knapp unterboten (1:34:23) und es bleiben ja noch drei Wochen fürs Training. Es war herrliches Wetter und ein sehr schöner Lauf. Hat richtig Spaß gemacht!“ Mit dieser Zeit konnte er sich in seiner AK M50-54 auf Platz 13 positionieren. Carola lief nur knapp an der magischen Grenze von 2 Stunden vorbei und belegte Rang 42 in der W45-49 (2:04:45 h). Allein in dieser Altersklasse kamen 133 Läuferinnen ins Ziel. Auch für sie eine tolle Leistung und ein guter Test vor dem Halbmarathon auf dem Rennsteig.

Herzlichen Glückwunsch für die Erfolge!

Ina Oschmann