Veröffentlicht: Dienstag, 22. Juli 2014 in Kategorie: Allgemein

8. thüringenULTRA (100 km)

8. thüringenULTRA (100 km)

5. 7. 2013 – Start 4.00 Uhr

Kamen Pawlow, (FSV 1950 Gotha) – Laufzeit 12:17 – AK 50 Platz 19 (von 67) – Gesamtplatz 83 (von 272)

Kamen, freu dich auf deinen 6. Stern!

Zunächst wieder ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und Helfer! Ein Rundkurs in einer herrlichen Landschaft, super freundliche Betreuung, Hochachtung! 100 km mit 2150 Höhenmetern – der Höhepunkt eines Laufjahres!

Gut zu wissen, das wir hier den stärksten 100-km-Lauf Deutschlands haben! Und je mehr thüringerULTRAs vergehen, desto mehr ärgert es mich, dass ich zwei ausgelassen habe! Nun, man kann nicht alles haben. Aber Ulrich Meininger hat eine sehr schöne Statistik angelegt, wo seit 2007 die insgesamt gelaufene Kilometer und Zeiten addiert werden, da fungiere ich an 24. Stelle! Nachzulesen im Gästebuch von www.thueringer-ultra.de.

Auch dort kann man sich die Ergebnislisten anschauen, an dieser Stelle eins, was mich berührt: der Gesamtsieger dieses Jahres kommt aus meiner AK 50: Bernhard Munz (TV Jahn, Kempten) – 08:54! Er ist mir nicht aufgefallen, obwohl ich gemeinsam mit Peter Flock die ersten 10 km ganz vorn gelaufen bin. Neben uns lief aber ein netter Unbekannter. Er erzählte von seinen Alpenläufen und atmete dabei gar nicht. Es war der drittplazierte Achim Gokeler (Tri-Team Staufen), AK 40 – ein stimmungsvolles Bild mit ihm in der TA vom 7.7, danke an Dirk Bernkopf!

5 km später überholte mich Jörg Kupfer (Lauffreunde Gotha) und danach lief alles wie jedes Jahr – bis Km 55 in Floh-Seligenthal exakt dieselbe Zeit – 5:47 und danach eine „schöne“ Wanderung hoch zur Ebertswiese. Dann wieder bergab und
11:35 Uhr in Tambach-Dietharz (Km 64) – völlig entkräftet, nur der Ansporn meiner Frau und Tochter entfalteten ungeahnte Kräfte.Tambach,Clara Tambach,Lauf

Die entspannenden Treffen während der Tortur waten die mit meiner Familie und mit Lauffreunden wie Holger Petschauer, der am Km 75 mir ein Bier brachte. Radbegleitung hatte ich keine, bei der gut organisierten Streckenversorgung aller 5 km und teilweise dichter und auch ganz privat, wie in Langenhain – muss man nicht noch einen Radfahrer quälen!

Irgendwie schaffte ich es, schneller als voriges Jahr zu sein. Alle, die mich sahen, sagten: „Du siehst aber gut aus!“
Ich erwiderte: „Der Schein trügt!“ Im Ziel machte ich (wie der Sieger) auch einen Sprung! Danach musste ich mich sofort hinlegen, aber da sah ich einen Bierbecher, den mir Peter Flock reichte und war wieder lebendig! Peter als gesamt 6. war schon lange, lange im Ziel.

Ziel,FlockEin Foto mit ihm hat mich erneut gefreut. Jeder Finisher bekommt sein eigenes Shirt mit aufgedruckten Sternen und Zahl seiner Läufe!

An dieser Stelle folgende Bemerkung: Beim 1. „rennsteig-nonstop“ 2013 (168 km), auch vom Lauffeuer Fröttstädt organisiert, siegte Peter, blieb aber im Zielbereich, um denen, die Stunden nach ihm ankamen, zu gratulieren!

So macht Sport Spaß!

 

Kamen