Veröffentlicht: Sonntag, 29. März 2015 in Kategorie: Allgemein

Frühlingserwachen im Hainich am 15. März 2015

Pünktlich 10 Uhr trafen sich 11 Unerschrockene am Wanderparkplatz Hardthaus am Rande des Hainich Nationalparks. Das Thermometer zeigte 2 °C und es regnete leicht, aber beständig.

IMG_5984Wir hielten uns nicht lange bei der Vorrede auf. Ronald und ich hatten die Wanderregenschirme dabei, die mit ihren fröhlichen Farben gleich gute Laune verbreiteten. Wie jeder weiß, wenn man die Regenschirme aufspannt, hört es gleich auf zu regnen. So auch heute. Auch die übrigen Wanderer waren gut ausgerüstet, so dass uns die zum Teil schlammigen Wege nichts anhaben konnten. Nach kurzer Zeit wurden erste Überlegungen laut, ob wir nicht einen Preis ausloben sollten, den derjenige gewinnt, der die dreckigsten Schuhe hat.

In dieser lustigen Stimmung schritten wir voran, ein Stück auf dem Waage-Balken- Weg im Wald, später auf der Steinbergweg – Runde über offene Landschaften mit Schlehen- und Weißdornbüschen. Gegen Mittag erreichten wir das Nationalparkzentrum Thiemsburg am Baumkronenpfad. Es hatte sich inzwischen auf 5 °C erwärmt, aber die Meisten zogen es doch vor, kurz einzukehren und ein warmes Getränk zu sich zu nehmen. Etwas gegessen hatten wir schon zuvor im Wald, jeder hatte eine Kleinigkeit mitgebracht.

IMG_5972Nach dieser Stärkung ging es weiter, ein Stück auf dem Eichenbergweg und schließlich auf dem Naturpfad Thiemsburg. Hier konnten wir die beiden Eichen“ Braut und Bräutigam“ bewundern. Ich kann mich noch gut erinnern, dass vor ein paar Jahren noch beide Bäume vollständig standen. Nun ist einer jedoch in der Mitte abgebrochen und stirbt ab. Das ließ nur die Schlussfolgerung zu, dass es sich dabei um den Bräutigam handeln muss. Erstens sind Männer dicker und zweites sterben sie früher, das ist ja statistisch erwiesen.

Kurz darauf erreichten wir den Steingraben. Dieser Abschnitt war ja der Grund für die Wanderung. Millionen Märzenbecher bedecken den Waldboden entlang eines kleinen Bachlaufes. Der Anblick brachte uns zum Schwärmen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, zu welchen Überraschungen die Natur fähig ist. Die Wanderer waren begeistert, “ toll, wunderschön, super“, waren nur einige der Bezeichnungen für dieses Naturschauspiel. Schweren Herzens begaben wir uns auf den letzten Teil der Runde zurück zum Hardthaus. Insgesamt hatten wir 19 km zurückgelegt. Hier verabschiedeten wir einen Teil der Truppe, die noch andere Termine hatten. Der Rest kehrte noch in die Gaststätte ein, um den Tag mit sehr leckerem und preiswerten Essen zu beschließen.

Beate Werner

die nächsten Termine für die Wanderungen:

12.04.2015 Wasser für die Wasserkunst – Flößgrabenweg

14.06.2015 auf Tannhäusers Spuren am Hörselberg

23.08.2015 Heilklimawanderung, evtl. mit Pilze suchen

20.09.2015 und 22.11.2015 (Motto folgt noch)