Veröffentlicht: Donnerstag, 26. Oktober 2017 in Kategorie: Allgemein

Gothaer Judoka für Bundesfinale qualifiziert

Vier Mannschaftsmedaillen gab es für die Gothaer Judoka vom Fachschulsportverein 1950 Gotha am vergangenen Wochenende in der Burgenlandhalle in Günthersleben-Wechmar. In der Einheitsgemeinde vor den Toren Gothas kamen die besten Mannschaften der unter 14-jährigen und unter 18-jährigen zusammen, um im Landesausscheid des Deutschen Jugendpokals die Qualifikation für das Bundesfinale auszukämpfen. „Fünf Judoka, ein Verein, ein Team“, ist der Leitspruch des Jugendpokals. Beim Deutschen Jugendpokal wird in fünf Gewichtsklassen gekämpft, am Ende Gewinnt die Mannschaft mit den meisten Siegen. Steht es Unentschieden zählen die Unterpunkte, das heißt es siegt die Mannschaft, die die höheren Wertungen erzielt hat.

Foto (Tejkl): Als einziger Thüringer Verein konnten die Gothaer in beiden Altersklassen je ein weibliches und ein männliches Team stellen, obendrein waren alle vier Mannschaften des FSV 1950 Gotha erfolgreich.

Die U14 Mädchenmannschaft des FSV 1950 Gotha setzte sich souverän gegen die Konkurrenz durch, lediglich ein Einzelkampf gaben die Gothaer Mädchen ab. Unterstütz wurden die Gothaerinnen durch Lea Ackermann vom Kogatan Bad Salzungen. Mit der Schwergewichtlerin, die schon mehrfach Landesmeisterin war, hatte sich das Team auf der Position verstärkt, die im letzten Jahr noch gänzlich unbesetzt war. Mit dem diesjährigen Aufgebot rechnet man sich bei den Gothaern auch Chancen beim Bundesfinale aus, das am 4. November in Senftenberg stattfinden wird.
Das männliche U14 Team des FSV 1950 Gotha fand dieses Mal in den Mattenteufeln Erfurt ihren Meister. Gleich zweimal traf man auf die Erfurter. Während die Begegnung in der Vorrunde noch äußerst knapp mit 2:3 ausfiel, musste man sich im Finale mit 1:4 geschlagen geben. Als Zweitplatzierter hat sich das Jungenteam der Gothaer ebenfalls für das Bundesfinale am nächsten Wochenende qualifiziert. Silber sicherten sich auch die Frauen in der U18 Klasse, die Männer der U18 erkämpften sich die vierte Medaille, sie wurden in ihrer Konkurrenz Dritter. Auch wenn sich die beiden U18 Mannschaften ebenfalls für das Bundesfinale qualifiziert haben, wird man hier nicht teilnehmen. Beide Teams kämpften schon im Landesausscheid mit Handicap, da man nicht alle Gewichtsklassen besetzen konnte. Auf nationaler Ebene rechnet man sich so besetzt keine Chancen aus. Das ist Schade, denn als einziger Thüringer Verein konnte man in beiden Altersklassen jeweils zwei Teams stellen und sich obendrein mit allen Mannschaften qualifizieren, resümiert Trainer Tobias Tejkl. Als ausrichtender Verein hatte der FSV 1950 Gotha dank vieler Helfer zum wiederholten Male ein top organisierte Meisterschaft auf die Beine gestellt.

U14 Mannschaft männlich:
Mattis Faulstich, Rene Stichling (- 37 kg); Björn Voß, Fred Böhm (- 42 kg); Benjamin Sandow, William-Matthew Menger (- 48 kg); Kevin Bakseev, Valentin Pahlke, (- 55 kg), Marc Eric Lehmannn (+ 55 kg)

U14 Mannschaft weiblich:
Sophie Stichling, Nelly Giebler (- 38 kg); Tina Schuchhardt (-44 kg); Aisha Arnold , Aikaterina Ntemirtsian, Josephine Bastek (- 50 kg); Eileen Bastek (- 57 kg); Lea Ackermann (+ 57 kg)

U18 Mannschaft männlich:
Arved Dittmar (- 58 kg); Anthony Steven Menger, Felix Kieschnick (- 67 kg); Christopher Arai, Jaroslav Seiz, Lukas Eichler (- 77 kg); Nikita Kuznecovs (+ 77 kg)

U18 Mannschaft weiblich:
Isabell Kraft (- 48 kg); Clara Arai (- 54 kg); Lena Winter (- 61 kg); Michelle Sandow (- 69 kg)