Veröffentlicht: Samstag, 21. Februar 2015 in Kategorie: Allgemein

Großer Ansturm beim Judo Anfängerturnier

Da staunten die Ausrichter vom FSV 1950 Gotha nicht schlecht, über 100 Kinder aus insgesamt 9 Vereinen wollten am vergangenen Wochenende beim Judo Anfängerturnier in der Turnhalle „Arnoldi“ in der Eschleber Str. um die Medaillen mitkämpfen. Auch wenn Judo als sogenannte Randsportart selten im Fernsehen zu bewundern ist, so schein es sich zumindest bei den Kindern rumgesprochen zu haben, dass Judo durchaus seine Reize hat. Kämpfen und Raufen ein Urbedürfnis vieler Kinder, findet im Judo seinen richtigen Kanal. Hier geht es fair und diszipliniert zu. Beim Wettkampf achten zum Beispiel bis zu drei Kampfrichter auf die Einhaltung der Wettkampfregeln. In einem Demonstrationswettkampf wurden diese Regeln und der Ablauf eines Kampfes vorgestellt, das kam gut bei Kindern und Zuschauern an. Um die ersten Schritte auf der Wettkampfmatte nicht allzu schwer zu gestalten, waren in den Altersklassen bis zur U11 nur weiß-gelbe Gürtel und ab der Altersklasse U13-U18 nur gelbe Gürtel zugelassen.

Für eine gute Erwärmung sorgten die Mitteldeutschen Vizemeisterin Sophie König und die beiden Landesmeisterinnen Tina Schuchhardt und Eileen Bastek. Die erfolgreichen Gothaer Sportlerinnen heizten den Kämpferinnen und Kämpfern ordentlich ein und brachten alle auf die nötige Betriebstemperatur.

Foto (Tejkl): Die Verbeugung zur Eröffnung des Kampfes zeigt den Respekt vor dem Gegner und zeugt von Höflichkeit.

Foto (Tejkl): Die Verbeugung zur Eröffnung des Kampfes zeigt den Respekt vor dem Gegner und zeugt von Höflichkeit.

Hochmotiviert und sehr konzentriert bestritten im Anschluss viele Judoneulinge ihren allerersten Kampf. Sicher fehlte dem einen oder anderen noch das richtige Mittel, um seinen Kontrahenten auf die Tatami zu werfen oder im Bodenkampf zu besiegen. Mit Kraft alleine schafft man das im Judo nicht, eine gute Technik gehört dazu. Diese Erfahrung sollen die Kindern natürlich auch als Motivation mit ins Training mitnehmen.
Anfeuerung gab es von Trainern, Trainingskameraden, Eltern und Großeltern, die nicht selten über ihre Schützlinge staunten. Auch tröstende Worte mussten hin und wieder gespendet werden, denn Sieg oder Niederlage liegen im Judo oft nah beieinander. Das es nicht immer nur um das Siegen geht, sondern vielmehr um das Verbessern der eigenen Fähigkeiten steckt schon im Namen „Ju-do“, denn „Do“ bedeutet Weg und dieser Weg zum erfolgreichen Judoka verlang viel Trainingsfleiß, Motivation und Disziplin und beginnt immer mit einem ersten Schritt. (TT)

Gotha, 21.2.2015