Veröffentlicht: Donnerstag, 30. April 2015 in Kategorie: Allgemein

Kleine und große Starter auf den Strecken des Abend-Berg-Laufes, am Bleilochstausee sowie in Dresden und London unterwegs

Kinder ABL 15

Unsere Kinder zum ABL

Ein bewegtes Wochenende für viele Läufer des Vereins und das nicht nur in Thüringen. Bestes Laufwetter herrschte am Freitag (24.04.2015) zum 31. Abend-Berg-Lauf in Friedrichroda. Bevor die Großen ihr Runden durch den Wald zogen, liefen die kleinen Starter ihre Strecken auf dem Sportplatz. Die Kindergartenkinder probierten sich über die halbe, die Vorschüler davon schon über die ganze Runde (400 m) aus. Alle kamen ins Ziel, wenn auch manchmal mit Hilfe der Eltern. Bei den Schülern ging es schon ganz anders zur Sache, da sie den Ablauf eines Rennens doch schon in den Vorjahren kennengelernt haben. Wichtig ist der Spaß an der Bewegung und dem natürlichen Drang des Laufens. Daher haben wir unser Freitagstraining in Friedrichroda auch zur Veranstaltung auf den Sportplatz verlegt. Ein schöner Höhepunkt, dabei wird die eigentliche Platzierung zur Nebensache.

Hannes auf der Zielgeraden, Bruder Justus feuert ihn an

Hannes auf der Zielgeraden, Bruder Justus feuert ihn an

Allerdings holten sich bei den Kindergartenkindern Jacob Fischer und Hannes Krauße sowie Paula-Lotta Pfauch bei den Vorschülern jeweils die Goldmedaille. Schwester Magdalena Krauße stürmte bei den Erstklässlern auch erneut auf den ersten Platz, Bruder Justus erlief den hervorragenden 2. Rang, zumal er durch die doppelten Jahrgänge wieder einer der Jüngeren war. Hugo Müller hat zu diesem Lauf seinen Wettkampfgeist entdeckt und wird auch bei den Schülern zum Citylauf in Gotha antreten. Auch Lovis Völlmer entdeckte ihr Lauftalent und folgte Magdalena auf Rang 2 der Mädchen.

Magdalena Krauße auf 1 und Lovis Völlmer auf 2

Magdalena Krauße auf 1 und Lovis Völlmer auf 2

Sieben Aktive unseres Vereins starteten im Anschluss auf den beiden Strecken des eigentlichen Abend-Berg-Laufes. Auf der kurzen Strecke konnte Ina Oschmann zwar in diesem Jahr ihre Vorjahreserfolge nicht wiederholen und musste der fast 30 Jahre jüngeren Laura Stichling den Vortritt lassen. Dies ist sehr positiv, denn erfreulicherweise gibt es noch Läufernachwuchs im Landkreis, der die Erfolge weiterhin einfährt. Rang 2 gesamt bedeutete 1 in der W45 in 31:16 Min. Anett Wachsmann lief bei ihrem Debüt auf dieser Strecke auch auf Rang 1 in der W35 in 39:54. Maria Füldner gewinnt zum zweiten Mal die lange Strecke und fühlte sich trotz Kopfweh und Nachtschicht hinterher viel besser. Manchmal wirkt ein Läufchen eben befreiend. Super ist ihre Zeit von 01:00:29 h über die 13 km. In der W 45 waren eigentlich nur zwei Läuferinnen unseres Vereins unterwegs, aber gleich 3 standen auf dem Treppchen. Annette Lehmann belegte Rang 1 (01:08:51) und war vor ihrer Triathlon-Zeit in unserem Verein als Läuferin aktiv. Daher rühren sicher die Daten im Computer. Cornelia Gerling freute sich über den tollen 2. Platz (01:10:14) und Ellen Rattmann über 3 (01:20:12). Unsere Männer wurden durch Kamen Pawlow und Ronald Werner vertreten. Kamen war besonders über seinen 2. Platz in der M55 (01:05:56) erfreut, denn schon oft ist er auf dem undankbaren Rang 4 gelandet. Ronald Werner sieht es gelassen und freut sich ebenso über Rang 5 (01:09:14) in dieser Altersklasse. Als Vorbereitung auf den Supermarathon war es für ihn eine recht schnelle Einheit. Freitagabend war somit gelaufen, doch am Samstag folgte mit dem Bleilochlauf der 3. Lauf zum Klassiker Cup 2015. Es soll ja verrückte Läufer geben, die an zwei Läufen hintereinander teilnehmen, in unseren Reihen sind sie dieses Mal allerdings nicht zu finden.

Unsere Abend-Berg-Läufer

Unsere Abend-Berg-Läufer

Der Veranstaltungsort an der Bleilochtralsperre liegt zwar nicht ganz in der Nähe, doch als neuer Lauf in der Serie hatte er doch magische Anziehungskraft für vier unserer Läufer. „Der Lauf war sehr anspruchsvoll.“ so das Fazit von Olaf Meyer, der die 12 k auf Rang 4 in der M45 in 56:56 Minuten bewältigte. Auch Jörg Bauer holte mit Platz 2 in der M50 wichtige Punkte für die Cupwertung. Er lief auch die vereinsschnellste Zeit mi 54: 21 Minuten. Saskia Anschütz konnte mit Rang 1 (01:05:53) in der W45 ihre gute Form unter Beweis stellen. Ihr Mann war zwar schneller unterwegs (01:02:26), dies reichte in der M50 für Platz 7. Noch weiter entfernt waren Carola und Thomas Wenige an den Ufern der Elbe zum Lichtenauer Halbmarathon in Dresden unterwegs. Ein schöner Vorbereitungslauf für den Rennsteig. Carola lief in 01:57:54 auf Rang 25 in der W 45, Thomas in der gleichen Zeit auf 105 in der M45. Dietmar Lugauer stellte den „Entfernungsrekord des Wochenendes“ auf, denn er startete erneut beim Marathon in London. Sein Ziel, die 4-Stunden-Marke zu knacken, verpasste er nur knapp mit 04:04:12. Allen Aktiven herzlichen Glückwunsch und weiter so! (io)