Veröffentlicht: Samstag, 12. November 2016 in Kategorie: Allgemein

Kreisunionsmeisterschaften im Judo

Günthersleben/Wechmar, 12.11.2016

Am vergangenen Wochenende trugen die Judoka der Kreisunion West ihre diesjährige Kreisunionsmeisterschaften aus. Insgesamt 8 Vereine nahmen mit 105 Judoka daran teil. Den größten Kader stellte der ausrichtende FSV 1950 Gotha mit 47 Startern. Nachdem in den vergangenen Jahren die Teilnehmerzahlen in den höheren Altersklassen rückläufig waren, hatte man in diesem Jahr die Unionsmeisterschaften der U10 und U12 sowie die der U15 und U18 an einem Wettkampftag zusammengelegt. Trotzdem war man mit der Teilnehmerzahl auf Seiten der Organisatoren vom FSV 1950 Gotha nicht ganz zu frieden. Während kleinere Vereine mit einer regen Teilnahme glänzten, wunderte man sich über ein dünnes Starterfeld ehemaliger Big-Player der Kreisunion.

Neben dem eigentlichen Judowettkampf, wurde auch dieses Mal wieder ein Athletikteil ausgetragen. In drei athletischen Disziplinen wurden Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer getestet. Das das Zusammenspiel von Judotechnik und Athletik zum Erfolg führt, sah man deutlich an den Ergebnissen. Nur in wenigen Fällen war ein Unterschied zwischen Judo- und Athletikplatzierung auszumachen.

Nach wie vor kämpfen die Trainer in den Vereinen mit den schlechten Voraussetzungen, die viele Judoeinsteiger mitbringen.
Gute Erfahrungen hat man mit einem frühen Einstieg in den Judosport gemacht. Ab vier Jahren kann man in vielen Vereinen schon mit speziellen Judoangeboten für Kindergartenkinder beginnen.
Die Früheinsteiger zeigten sich in der Regel fitter als ihre Altersgenossen! In den frühkindlichen Judoangeboten wird vor allem Wert auf die koordinativen Fähigkeiten und die Beweglichkeit gelegt, das erleichtert später auch das Erlernen komplexer Judotechniken.
Judotechnisch krachen ließ es Theo Böhnhardt vom FSV 1950 Gotha. Erst sieben Jahre alt sorgte er gleich mit mehreren sauberen Ippon-seoi-nage Würfen für Raunen und Staunen an der Judomatte.
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Foto (Tejkl): Kevin Bakseev (links) setzt sich gegen seinen Vereinskameraden Nils Voß (rechts) durch.

Spannend ging es in der U15 bis 46 Kilogramm zu hier lieferten sich alle Kämpfer ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende ging der Sieg an Kevin Bakseev vom FSV 1950 Gotha, der gegen seinen Vereinskameraden Nils Voß mit Armhebel gewinnen konnte. Für Jubel beim JSV 13 Erbstromtal sorgte der Ippon von Tim Hannes Schrön. Er überraschte im entscheidenden Kampf Jordi Bastek mit einem schnellen O-uchi-gari und sicherte sich somit die Goldmedaille in der u10 bis 30,6 Kilogramm. (TT)