Veröffentlicht: Freitag, 16. Februar 2018 in Kategorie: Allgemein

Spiel und Spaß im Judo Winterferiencamp

Ein voller Erfolg war das diesjährige Winterferiencamp der Judoka vom FSV 1950 Gotha. 33 Judokinder des Vereins nahmen daran teil, davon viele Kinder die schon seit der ersten Klasse jedes Jahr dabei waren und sich die Winterferien ohne Camp gar nicht vorstellen können. So war auch die Vorfreude auf die aktive Woche mit vielen Spielen, jeder Menge Spaß und natürlich auch dem dazugehörigen Judotraining groß. Fast schon traditionell ist der Besuch im Schwimmbad, ein Grillabend mit Fackelwanderung und die Übernachtung in der Turnhalle. Natürlich durfte auch das Spiel „Takeshis Castle“ nicht fehlen, bei dem eine Hindernisbahn überwunden werden musste, während man vom gegnerischen Team abgeworfen werden konnte. Sogar Rodeln war in diesem Jahr möglich. Auch wenn die Bedingungen nicht optimal waren, einen Riesenspaß hat es trotzdem gemacht. Ein weiterer Höhepunkt war in diesem Jahr der „American Judobowl“. In Anlehnung an den Superbowl, den wieder viele Millionen Zuschauer weltweit verfolgten, versuchten sich die FSV Judoka einmal im American Football. Das in diesem Spiel nicht nur Körpereinsatz gefragt ist, war schnell allen klar. Um die gegnerische Abwehr zu durchbrechen mussten die Spielzüge vorher gut durchdacht werden. Ist der Ball einmal im Spiel geht es schnell und körperbetont zu Sache. Genau das richtige für einen Judoka – Wiederholung garantiert.

Foto (Tejkl): Taktik und körperbetontes Spiel war beim American Football gefragt. Was ein Quarterback, Runningback oder Receiver ist war schnell allen klar. Im Spiel erklärte sich dann auch das teils komplizierte Regelwerk fast von alleine. Auf jeden Fall hat es allen sehr viel Spaß gemacht.

Im Judoteil standen aktuelle Regeländerungen und die Vorbereitung auf den nächsten Gürtel im Fokus. In diesem Jahr gab es sogar zwei Überraschungsgäste. Zum einen unterstützte Sarah Vogel das Trainerteam an zwei Tagen auf der Tatami. Die zweifache Vizeeuropameisterin, trainiert und studiert derzeit in Leipzig und hilft gerne ihrem alten Verein bei der Nachwuchsarbeit, wenn es zeitlich möglich ist. Als zweiter Gast zeigte Jiu-Jitsu Kämpfer Tom Graf den fortgeschrittenen Judoka Block- und Atemitechniken, das sind Schlag- und Tritttechniken aus der Selbstverteidigung. Die drei Besten durften sich dann in einem Bruchtest versuchen, dabei mussten die Judoka jeweils mit einer Atemitechnik ein dünnes Brett durchschlagen. 

Foto (Tejkl): Im Bruchtest konnten die Judoka ihre neu erlernten Atemtechniken testen.

Ab dem grünen Gürtel können in einem Teilfach auch Selbstverteidigungstechniken demonstriert werden. Das neuerworbene Wissen wanden einige Judoka dann auch gleich in ihren Kyu-Prüfungen an. So bestanden am letzten Tag des Winterferiencamps 19 Judoka ihre Gürtelprüfungen erfolgreich. (TT)

Foto (Tejkl): Stolz präsentieren die Prüflinge ihre Urkunden und Gürtel nach der bestandenen Gürtelprüfung. Die jüngste Teilnehmerin war Leonie Hafemann, sie hatte eine Woche zuvor erst das Mindestalter für den weiß-gelben und damit ersten Gürtel im Judo erreicht.
vlnr. 1. Reihe: Benjamin Arai, Pepé Heustock, Leonie Hafemann, Erik Letsch, Lilli Stengel, Neil Akulau, Lennart Koim; 2. Reihe: Mattis Faulstich, Fred Böhm, Josephine Bastek, Lea Rink, Aisha Arnold, Anastasia Arnold, Richard Arai, Leon Koch, Andrei Rudloff, Leon Jatta, Marvin Grebehem, Marc Koch