Veröffentlicht: Mittwoch, 26. Oktober 2016 in Kategorie: Allgemein

Wandertag im Thüringer Wald

Zum 12. Erlebniswandertag in Kooperation mit der Raiffeisenbank Gotha am vergangenen Sonntag (23.10.2016) hatten wir in den Thüringer Wald nach Finsterbergen eingeladen. Trotz trüber Wetterlage fanden sich 130 große und kleine Wanderfreunde ein, um die verschiedenen Routen in Angriff zu nehmen. Peter Hartung führte die Leute erneut am Stock herum auf seiner Nordic Walking Tour.  Die Wanderung für alle kleineren Kinder gestalteten Yvonne Schmelzer und Nicole Dressler. Ihre Strecke war kurz, aber dafür mit Aufgaben gespickt, die es unterwegs zu erfüllen galt. Am Ende entstanden aus gesammelten Herbstmaterialien tolle Mandalas. Auch die größeren Kinder hatten auf ihrer Wanderung mit Tom Oschmann viel zu tun. Sein Bericht folgt im Anhang. Alle anderen Wanderfreunde konnten sich zwischen 8 und 15 km entscheiden. Bernadett Gräser machte wieder Tempo auf ihrer 15 km Runde.  Ronald und Beate Werner teilten die 8 km Strecke in zwei Wanderungen auf, eine auf Wegen, die andere querfeldein über Stock und Stein. Am Ende trafen alle im Waldhof ein und konnten sich stärken. Bogenschießen zum Ausprobieren rundete den Tag ab und so mancher Pfeil traf auch die goldene Mitte. Alle Teilnehmer erhielten zur Erinnerung an den gemeinsamen Wandertag einen Button sowie etwas Gesundes und Süßes zur Stärkung. Der Dank geht an die Wanderführer und das Team vom Waldhof für die tolle Verpflegung sowie an Stadt und Landkreis Gotha für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

Ina Oschmann/Text/ Bilder, weitere Bilder von den Wanderführern

Tom Oschmann berichtet über seine Wanderung: 

14 Kinder von 8 – 14 Jahren,  einige Eltern und Großeltern begaben sich auf die Jugendwanderung. Diese Wanderung umfasste neben dem Laufen noch allerlei zusätzliche Aufgaben. Zunächst sollte für jedes Lebensalter ein Blatt bzw. Nadeln von verschiedenen Bäumen am Wegesrand zusammengesucht werden. Bei der gemeinsamen Auswertung wurden die Fundstücke zusammengetragen und bestimmt, dank der vielen wandernden Experten funktionierte das ohne Probleme.  Folgendes Fazit konnte getroffen werden: „Der Wald ist vielfältig in seinem Baumbestand“!

Anschließend ging die Wanderung Richtung Rennsteig weiter. Am nächsten Zwischenstopp rückte der Baum in den Mittelpunkt. Bei einer Wahrnehmungsaufgabe mussten  die Kinder einen Baum wiedererkennen. Bei dieser Vertrauensübung führte ein Kind ein anderes, welches mithilfe einer Maske „blind“ wurde, zu einem Baum und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Anschließend sollte der richtige Baum durch die richtige Orientierung, fühlen und tasten, erraten werden.  Die Kinder konnten „ihren“ Baum größtenteils erkennen, bewiesen demzufolge eine gute Wahrnehmungsgabe.

Mit einem kurzen Zwischenmarsch, um die frierenden Eltern wieder durch die Bewegung zu erwärmen, ging die Wanderung weiter. Auf einer großen Wiese stand nun der sogenannte Tannenzapfen im Mittelpunkt. Zunächst sollten die Kinder, in zwei Gruppen aufgeteilt, möglichst viel Zapfen für ihre Gruppe zusammensuchen. Im Anschluss erfolgten verschieden Staffelspiele mit den Zapfen. Am Ende wurde der Zapfen als Wurfgerät genutzt und der beste Zielschütze/die beste Zielschützin ermittelt. Die letzte Etappe der Wanderung führte die Gruppe zum Ziel, dem Waldhof.