Veröffentlicht: Sonntag, 11. September 2016 in Kategorie: Judo Allgemein

Alle Gothaer Judoteams im Finale

Wutha-Farnroda, 11.9.2016

Foto (Tejkl): Vier Teams, viermal Finale für die Gothaer Judoka. Mit einer grandiosen Vorstellung holen die FSV Foto (Tejkl): Mannschaften Gold und dreimal Silber. Die U14 Jungs und die U14 Mädchen qualifizieren sich zudem zum Bundesfinale des Deutschen Jugendpokals.

Foto (Tejkl): Vier Teams, viermal Finale für die Gothaer Judoka. Mit einer grandiosen Vorstellung holen die FSV Foto (Tejkl): Mannschaften Gold und dreimal Silber. Die U14 Jungs und die U14 Mädchen qualifizieren sich zudem zum Bundesfinale des Deutschen Jugendpokals.

Vier Teams, viermal Finale für die Gothaer Judoka. Mit einer grandiosen Vorstellung holen die FSV Foto (Tejkl): Mannschaften Gold und dreimal Silber. Die U14 Jungs und die U14 Mädchen qualifizieren sich zudem zum Bundesfinale des Deutschen Jugendpokals.

Mit vier Mannschaften traten die FSV Judoka am vergangenen Sonntag zu den Teamwettkämpfen der Altersklasse U11 und U14 im nahen Wutha-Farnroda an. In der Hörselberghalle wurde zum einen die Thüringer Landes-Vereins-Mannschaftsmeisterschaft der Altersklasse U11 ausgetragen, zum anderen waren die U14 Judoka aufgerufen im Thüringer Landesausscheid die Finalisten für den Deutschen Jugendpokal zu ermitteln. Insgesamt waren knapp 30 Mannschaften am Start.
Bis auf eine Gaststarterin vom JSC Saalfeld stellten die Gothaer Judoka ihre Teams aus eigenen Nachwuchs. Das am Ende alle vier Teams das Finale erreichten, ist eigentlich schon eine kleine Sensation, zumal in den Mädchenteams und im U11 Jungenteam jeweils eine Gewichtsklasse unbesetzt bleiben musste. Trainer Tobias Tejkl kann sich nicht erinnern, das dies einem Verein in den letzten Jahren gelungen ist.

Das U14 Team der Gothaer Jungs, das als einziges vollständig antrat konnte nach 3 Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde im Finale gegen den PSV Eisenach den Sack zumachen. Mit 3:2 Punkten gewannen die Judoka aus der Residenzstadt den Landesausscheid. Bei den U14 Mädchen ging das Finale gegen den JSC Stotternheim leider knapp mit 2:3 verloren. Schade das man die Klasse über 57 Kilogramm aus Gothaer Sicht nicht besetzen konnte und somit einen Punkt kampflos abgeben musste. Beide FSV Mannschaften qualifizierten sich somit für das Bundesfinale, das vom 5.-7. November in Senftenberg stattfinden wird.

Richtig ins Zeug legten sich auch die Mädchen der U11. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer Niederlage gegen Stotternheim kamen die Gothaer Kämpferinnen im Verlauf des Wettkampfes so allmählich in Form. Als Gruppenzweiter des B-Pools musste man im Halbfinale gegen den Gruppenersten des A-Pools antreten. Mit einem 4:3 Sieg gegen den KODOKAN Erfurt zog man ins Finale ein. Hier wartete erneut die Mannschaft aus Stotternheim. Hochmotiviert ging man ans Werk. Nach zwei Siegen in den leichtesten Gewichtsklassen war man schon einen Punkt näher dran als in der Vorrunde. Letztendlich war der Kampf zwischen Maya Hoffmann und Ronja Klein in der Klasse bis 40 Kilogramm und die unbesetzte Schwergewichtsklasse das Zünglein an der Waage. Nachdem die Gothaerin in der Vorrunde knapp verloren hatte, lief der Kampf im Finale ähnlich ab. Die FSV Kämpferin gab, angefeuert von ihren Teamkameradinnen, wirklich alles um die entscheidende Wertung zu erzielen. Die erfahrene Gaststarterin von den Mattenteufel Erfurt agierte aber zu clever um den Punkt an die Gothaer abzugeben. Letztendlich musste man sowohl in der 40 er Klasse als auch im Schwergewicht die Punkte an den JSC Stotternheim abgeben und verlor somit knapp das Finale mit 3:4 Punkten.

Die U11 Jungs fanden nach einer souveränen Vorrunde im Finalkampf ihren Meister im PSV Eisenach. Während im U14 Jugendpokal keine Gaststarter möglich sind, Ausnahme sind Kampfgemeinschaften aus zwei Vereinen im weiblichen Bereich, dürfen bei den Thüringer Landes-Vereins-Mannschaftsmeisterschaften bis zu drei Gaststarter anderer Vereine eingesetzt werden. Mit sechs amtierenden Landesmeistern auf der Matte hatten die Wartburgstädter ordentlich eingekauft und die Gothaer letztendlich keine Chance auf ein knappes Ergebnis. Lediglich Gothas Landesmeister Michael Bakseev steuerte einen Punkt bei, sodass der Sieg verdientermaßen mit 1:6 an den PSV Eisenach ging. Mit einer Gold und drei Silbermedaillen können die Judoka vom FSV 1950 Gotha sehr zufrieden sein. Besonders eindrucksvoll war die geschlossene Mannschaftsleistung und die Unterstützung vom Mattenrand aus, hier legten sich alle mächtig ins Zeug um die FSV Teams nach vorne zu pushen. (TT)