Veröffentlicht: Sonntag, 17. Januar 2016 in Kategorie: Judo Allgemein

Auftakterfolg der FSV Judoka bei Internationalen Sparkassenpokal in Jena

Jena 16./17.1.2016

Mit knapp 700 Teilnehmern aus über 100 Vereinen aus ganz Deutschland, Tschechien und Österreich zählt der Internationale Sparkassenpokal mittlerweile zu den Top Veranstaltungen für den Judonachwuchs in Deutschland. Der zeitige Termin zum Jahresanfang lockt viele Vereine und vor allem zahlreiche Leistungszentren an die Saalestadt. Zum Saisonbeginn will man sich im U18 Bereich auf die anstehenden Landes-, Gruppen- und die Nationale Meisterschaft vorbereiten. Für die unteren Jahrgänge U10, U12 und U15 dient das Turnier als Test, denn für viele Sportler bedeutet der Jahreswechsel auch der Wechsel in eine neue Altersklasse und Gewichtsklasse. So musste die Hälfte der 30 teilnehmenden Gothaer Judoka in Jenas Sparkassenarena in neuen Altersklassen antreten und behaupten. Trotz guter kämpferischer Leistungen, hingen aber die Trauben in einem hochklassigen Starterfeld noch zu hoch. Für den Sportler und die Trainer war diese Erfahrung wichtig, jetzt kann man beim Training die nötigen Schwerpunkte setzen. Schwächen der Gothaer waren vor allem der zu inkonsequente Griffkampf und eine teils zu schwache Vorbereitung der Wurf- und Bodentechniken im Kampf.

Foto (Tejkl): Konditionell stark und kämpferisch mit Biss zeigte sich Mattis Faulstich (vorne im Bild) auf der Tatami. Trotz gutem Einsatz mussten aber die meisten U12 und U15 Kämpfer in ihren neuen Altersklassen noch Lehrgeld zahlen. 

Foto (Tejkl): Konditionell stark und kämpferisch mit Biss zeigte sich Mattis Faulstich (vorne im Bild) auf der Tatami. Trotz gutem Einsatz mussten aber die meisten U12 und U15 Kämpfer in ihren neuen Altersklassen noch Lehrgeld zahlen.

Trotz einiger Baustellen, zeigt das Gesamtergebnis aber deutlich, dass man in Gotha auf dem richtigen Weg ist. Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung hinter dem JC Leipzig und dem JC Halle, beide Vereine sind Landesstützpunkte, erzielten die Sportler vom FSV 1950 Gotha insgesamt gesehen wieder ein hervorragendes Ergebnis. Auch wenn die Medaillenausbeute mit 9 Medaillen etwas geringer ausfiel als 2015, so kletterte man in der Medaillenstatistik doch einen Rang nach oben und wurde bester Thüringer Verein beim Sparkassenpokal. Für die Gothaer Goldmedaillen sorgten Tina Schuchhardt, Eileen Bastek, Maya Hoffmann und Jordi Bastek. Mit Silbermedaillen verpassten Nelly Giebler und Richard Arai nur knapp den Turniersieg. Dritte wurden Pauline Hammer, Pepe Frederic Heustock und Pio Wittek.

Mit dem Rudolstädter Heidecksburgpokal steht in gut zwei Wochen der nächste Termin im Wettkampfkalender. Beim traditionellen Winterferiencamp Anfang Februar, wird man sich darauf intensiv vorbereiten. Mit fast 50 Anmeldungen ist das Camp bereits restlos ausgebucht. An fünf Ferientagen wir den Judokindern ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm geliefert. Eine Höhepunkt in diesem Jahr ist der Tagesausflug nach Weimar. Dort wird man zusammen mit dem PSV Weimar zwei gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren und das Museum für Ur- und Frühgeschichte besuchen. (TT)