Veröffentlicht: Dienstag, 7. Februar 2017 in Kategorie: Judo Allgemein

Gemeinsames Training mit Judoka vom PSV Weimar

Weimar, 07.02.2017

Zu einem gemeinsamen Training hatten sich die Judoka vom FSV 1950 Gotha und dem PSV Weimar in den Winterferien getroffen. Die Gothaer hatten im Rahmen ihres einwöchigen Trainingscamps einen Tagesausflug nach Weimar unternommen und zusammen mit den Judoka aus der Klassikerstadt im PSV-Dojo trainiert. Die meisten der 30 Gothaer Judokinder staunten nicht schlecht, während in Gotha die Schwimmhalle aus DDR-Zeiten gerade abgerissen wurde, wird in Weimar ein altes Schwimmbad seit einigen Jahren auch für den japanischen Kampfsport Judo genutzt.

In zwei verschiedenen Leistungsgruppen wurden neben turnerischen und akrobatischen Übungen,  in drei Trainingseinheiten Fall-, Wurf- und Bodentechniken trainiert. Unter den Trainern Wieland Guttzeit, André Frank und Tobias Tejkl kamen aber auch die Judospiele-Fans auf ihre Kosten. Die Gothaer brachten mit „Kano sagt“ ein Reaktionsspiel mit nach Weimar, dass in den Kindertrainingsgruppen des PSV ein Hit werden könnte. Im gemeinsamen Training kam es zumindest sehr gut an. In Gotha ist es das Lieblingsspiel der jungen Judokämpfer. Etwas ernster ging es dann im Randori zu, hier konnte man in Übungskämpfen die erlernten Techniken ausprobieren und sich natürlich auch untereinander messen.

Ausser dem Tagesausflug zu den Weimarer Judofreunden, waren das abendliche Grillen mit Bratwurst und Brätel am Lagerfeuer, eine kleine Fackelwanderung, die Übernachtung in der Turnhalle, ein Kinoabend und der Besuch im richtigen Schwimmbad in Gotha weitere Highlights im Wintercamp der FSV Sportler. Neben einem straffen  Judo-Trainingsprogramm, kam der Spass nicht zu kurz und die Kinder erlebten auf jeden Fall eine sehr kurzweilige Ferienwoche. (TT)

Foto (Tejkl): Eine koordinativ anspruchsvolle Übung und ein Klassiker ist das sogenannte „Traktorrad“. Dabei müssen sich beide Partner gemeinsam rollend fortbewegen. Nach kurzer Übung gelang dies aber den meisten Kindern, wie hier Alisa aus Gotha, schon sehr gut.

Foto (Tejkl): Eine koordinativ anspruchsvolle Übung und ein Klassiker ist das sogenannte „Traktorrad“. Dabei müssen sich beide Partner gemeinsam rollend fortbewegen. Nach kurzer Übung gelang dies aber den meisten Kindern, wie hier Alisa aus Gotha, schon sehr gut.

 

Foto (Tejkl): Aufmerksam studieren die Judoka vom PSV Weimar und vom FSV 1950 Gotha die korrekte Falltechnik nach einem sogenannten „Judosalto“, einem Salto in die Rückenlage, den ein Weimarer Sportler vorführt.

Foto (Tejkl): Aufmerksam studieren die Judoka vom PSV Weimar und vom FSV 1950 Gotha die korrekte Falltechnik nach einem sogenannten „Judosalto“, einem Salto in die Rückenlage, den ein Weimarer Sportler vorführt.