Veröffentlicht: Samstag, 3. September 2016 in Kategorie: Judo Allgemein

Gothaer U12 Judoka auch in Sachsen erfolgreich

Leipzig, 3.09.2016

Foto (Tejkl):  vorne: Aikaterina Ntemirtsian, Eileen Bastek, Tina Schuchhardt, hinten: Mattis Faulstich, Michael Bakseev, Nelly Giebler, Björn Voß, Trainer Tobias Tejkl, Karen Berogian, Jordi Bastek

Foto (Tejkl): vorne: Aikaterina Ntemirtsian, Eileen Bastek, Tina Schuchhardt; hinten: Mattis Faulstich, Michael Bakseev, Nelly Giebler, Björn Voß, Trainer Tobias Tejkl, Karen Berogian, Jordi Bastek

Mit einem kleinen Aufgebot von neun Kämpfern machten sich die Judoka des FSV 1950 Gotha am vergangenen Samstag auf den Weg nach Leipzig. Dort hatte der Judoclub Leipzig zum 2. Internationalen AT-Cup eingeladen. Der Einladung waren neben den Gothaern auch zahlreiche Vereine des gesamten Bundesgebietes sowie Vereine aus Österreich, Tschechien und Zypern gefolgt. Insgesamt starteten 370 Judoka in den Altersklassen U12, U15, U18 und U21. Trotz einer noch überschaubaren Teilnehmerzahl stimmte die Qualität des Turnieres, dafür sorgten Hochkaräter wie der Gastgebende JC Leipzig und der PSV Olympia Berlin, mit dem sich die Gothaer gleich mehrmals messen mussten.

Tina Schuchhardt hat nach einem fulminanten O-goshi ihre Gegnerin fest im Griff

Foto (Tejkl): Tina Schuchhardt hat nach einem fulminanten O-goshi ihre Gegnerin fest im Griff

Am besten gelang das Tina Schuchhardt, die in der Klasse bis 40 Kilogramm die Goldmedaille erkämpfte. Im Finale schlug sie die Berliner Kämpferin Lea Gaza vom PSV Olympia mit Festhalte. In den Vorkämpfen zeigte die quirlige Kämpferin vom FSV 1950 Gotha gleich mehrfach einen fulminanten Hüftwurf, der am Ende auch für die Wahl zur besten Technikerin den Ausschlag geben haben  dürfte. Besonders freuen durfte sie sich zudem über ein originales Autogramm vom tschechischen Superstar Lukáš Krpálek, der in Rio eindrucksvoll Olympiasieger in der Klasse bis 100 Kilogramm wurde.

Nelly Giebler musste im Finale bis 36 kg ebenfalls gegen eine Kämpferin vom PSV Olympia antreten. In einem spannenden Kampf mit leichten Vorteilen für die Gothaerin nutzte die Berlinerin allerdings einen Angriff, der bis dahin glänzend aufgelegten FSV Sportlerin, zu einem Konter aus. Neben Nelly Giebler konnten sich mit sehr guten kämpferischen Leistungen auch Aikaterina Ntemirtsian  (-44 kg) und Mattis Faulstich (-34 kg) aus Gotha die Silbermedaille sichern. Karen Berogian (-29 kg) und Michael Bakseev (-31 kg )zeigten sich ebenfalls technisch und kämpferisch stark. Beide steuerten zusammen mit Eileen Bastek (-48kg) noch drei weitere Medaillen hinzu. Mit einer Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen hinterließen die FSV Judoka einen guten Eindruck in Sachsen. Den hatte auch der ehemalige Bundestrainer der männlichen U18 und neuer Stützpunkttrainer am LLS Jena Sven Hesse auch. Er besuchte die Gothaer Judoka am Montag bei einer ihrer Trainingseinheiten. In Zukunft soll die Zusammenarbeit mit dem Jenaer Leistungsstützpunkt weiter ausgebaut werden. Hierzu holte sich Sven Hessen in einem Gespräch mit den verantwortlichen Gothaer Trainern Anregungen und Meinungen ein. (TT)