Veröffentlicht: Sonntag, 6. Juli 2014 in Kategorie: Judo Allgemein

Gürtelprüfung und Deutsche Katameisterschaft 

Gotha und Erlangen 5./6.7.2014

Foto: Die Kinder der Löfflerschule Erik Steiner, Trainer Günter Schnürch, Kimberly Ludwig Reyherschule), Elias Allewohl, David Göring, Gabi Tsolova, Julius Ulfich, Pauline Hammer, Miles Schmidt sowie Trainer und Prüfer Tobias Tejkl

Foto (privat): Die Kinder der Löffler- und Reyherschule mit Trainer Günter Schnürch und Prüfer Tobias Tejkl präsentieren voller Stolz ihren neuen Judogürtel und den frisch gedruckten Judopass!

Am vergangenen Sonntag standen für zahlreiche Judoka des FSV 1950 Gotha Gürtelprüfungen an. Insgesamt 27 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil. Für einige war es der erste Gürtel, entsprechend groß war die Aufregung und Anspannung im Vorfeld. Zum ersten Mal wurde für die verschiedenen Gruppen des Vereins eine zentrale Prüfung angesetzt. Prüfer Tobias Tejkl hatte ein straffes Programm zu absolvieren. Von 9:30 bis 15:00 Uhr wurde in mehreren Durchgängen die einzelnen Gürtelstufen geprüft. Darunter waren auch Kinder der Löffler- und Reyherschule, die die Schulangebote des FSV schon einige Zeit nutzen und nun endlich ihren ersten Gürtel ablegen durften. Um fit für die Prüfung zu sein, wurde sich im Vorfeld auch an zwei Wochenenden außerhalb des regulären Trainings vorbereitet. Der Aufwand hat sich am Ende gelohnt, alle Prüflinge bestanden und konnten sich über ihren neuen Judogürtel und Judopass freuen.

Jens Uwe Hänse, Enrico Steudner (Einheit Arnstadt), Tobias Maultzsch und André Pfannschmidt sind schon gestandenen Schwarzgurte und trotzdem war auch für sie am Wochenende die Anspannung groß. Zum ersten Mal nahmen Judoka aus Gotha und Arnstadt an einer Deutschen Katameisterschaft teil. Sie blieben die einzigen Thüringer die sich im mittelfränkischen Erlangen der Wertungskommission stellten. Klaus-Dieter Tiedecke, der erst kürzlich an einem Wertungslehrgang für Judokatas teilnahm und eine entsprechende Lizenz erwarb, bereitete die vier Sportler über zwei Monate lang auf diesen Höhepunkt vor. In einer Judokata werden nach festen vorgaben Techniken demonstriert. Dabei kommt es neben der korrekten Ausführung auch auf das gute Zusammenspiel der Partner Uke und Tori an. Jens Uwe Hänse demonstrierte als Tori mit seinem Uke Enrico Steudner die Nage-no-kata, eine Kata aus 15 Würfen, die jeweils links und rechts ausgeführt werden müssen. Tobias Maultzsch zeigte mit seinem Partner André Pfannschmidt die Katame-no-kata, eine Kata aus Bodentechniken. Aller Anfang ist schwer, beide Paare konnten sich noch nicht unter den vorderen Plätzen platzieren, hier muss man sich erst in ein völlig neues Metier einarbeiten, zudem war die Konkurrenz mit international erfahrenen Kataspezialisten groß. Der erste Schritt ist jedoch gemacht und man wird auf jeden Fall am Ball bleiben und an weiteren Katawettkämpfen teilnehmen. Insgesamt nahmen in Erlangen 86 Katapaare teil, die in sechs verschiedenen Katas um die Deutschen Meistertitel rangen. (TT)