Veröffentlicht: Samstag, 4. Mai 2019 in Kategorie: Judo Allgemein

Im Team erfolgreich – Danprüfung für Gothaer Judoka

Foto (privat): vlnr. Anthony Menger, Sebastian Stephan, Klaus-Dieter Tiedecke, Julia Stephan, Andre Pfannschmidt

„Judo ist ein Weg der Selbstoptimierung und des lebenslangen Lernens. Es ist nicht wichtig, andere zu besiegen, sondern sich selbst zu verbessern“ mit diesen Worten eröffnete der Präsidenten des Thüringer Judoverbandes Tino Berg die Danprüfung im ostthüringischen Harpersdorf. Zu dieser Frühjahrsprüfung waren diesmal elf Sportler angereist, darunter auch die beiden Gothaer Judoka Julia und Sebastian Stephan vom FSV 1950 Gotha. Julia Stephan hatte sich in den vergangenen Monaten intensiv auf ihren 2. Dan, den zweiten Meistergrad im Judo vorbereitet. Neben zahlreichen Stand- und Bodentechniken mussten komplexe Wettkampfsituationen erläutert und demonstriert werden. In einem weiteren zentralen Prüfungsteil sollte die eigene Spezialtechnik beschrieben und Trainingsvarianten für diese dargestellt werden. Mit ihrem gemeinsamen Trainingsteam und Übungspartnern André Pfannschmidt und Anthony Menger hatte sich auch Sebastian Stephan auf seinen 3. Dan vorbereitet. In seinem Prüfungsprogramm stellte er die wesentlichen Prinzipien des Bodenkampfes sowie unterschiedliche Handlungsketten aus Festhalten, Armhebeln und Würgen vor. Einen anderen Schwerpunkt bildeten Angriffs- und Abwehrstrategien sowie Lehrmethoden für den Judowettkampf. In der „Königsdisziplin“ der Kata müssen Judoka genau festgelegte Bewegungsabläufe und Techniken demonstrieren. Während Julia Stephan eine Abfolge von Bodentechniken in der Katame-no-kata zeigte, musste Sebastian Stephan in einer Gegenwurf-Kata die Würfe seines Partners kontern. Da man den „sanften Weg“ des Judo nicht alleine bewältigen kann, freute sich am Ende auch der mitgereiste Mentor und Prüfer, Klaus-Dieter Tiedecke, über die Leistung seiner Zöglinge und die neuen Meistergrade für die Familie Stephan.