Veröffentlicht: Montag, 8. Februar 2016 in Kategorie: Judo Allgemein

Judo Winterferiencamp und Sieg beim Heidecksburgpokal

Gotha, 1.2.-6.2.2016

Mit über 40 Teilnehmern war das Winterferiencamp der Judoka vom FSV 1950 Gotha in diesem Jahr restlos ausgebucht. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Camps war die Vorbereitung auf den nächsten Gürtel. So bestanden dann auch am Freitag alle 17 Prüflinge ihre Prüfung. Der achtjährige Konstantin rief nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und Übergabe der Gürtel gleich seine Mutter an und berichtete stolz: „Mama du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schön gelb mein neuer Gürtel leuchtet.“ Mit der Judosafari, eine Breitensportaktion ähnlich dem Deutsche Sportabzeichen, einem Besuch im Stadtbad, einer nächtlichen Fackelwanderung, Lagerfeuer und Bratwurstessen, Kinoabend und Übernachtung in der Turnhalle sowie viel Spiel und Spaß bot das Camp wieder jede Menge Programmpunkte. Ein Highlight war in diesem Jahr eine Tagesfahrt nach Weimar. Mit der Bahn ging es in die Klassikerstadt, dort besuchte man das Museum für Ur- und Frühgeschichte, wo man in einer Führung über die frühzeitliche Besiedlung Thüringens und das Leben der Menschen in der Stein- und Bronzezeit viele interessante  Informationen sammeln konnte.

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Foto 2 (Tejkl): Damenwahl war in Weimars „Judoschwimmhalle“ angesagt. Sebastian Laumen hatte mit Leichtgewicht Anastasia Arnold (beide FSV 1950 Gotha) keine Mühe. Mit Spiel, Spaß und vielen Übungskämpfen absolvierte man zwei gemeinsame Trainingseinheiten mit den Sportlern des PSV Weimar in ihrem Vereinsdojo, der alten Weimarer Schwimmhalle.

Der Nachmittag stand dann wieder ganz im Zeichen des Sports. Mit dem PSV Weimar absolvierte man zwei gemeinsame Trainingseinheiten im PSV Dojo, der zur Judohalle umgebauten alten Weimarer Schwimmhalle. Dort standen neben einem Techniktraining ein umfangreiches Randori auf dem Plan. In zahlreichen Übungskämpfen wurde noch einmal die Kondition geschult und die erlernten Techniken angewendet.

Für die FSV Sportler fruchtete die gute Vorbereitung anscheinend, denn zum Abschluss des Camps erkämpfte am Samstag eine Delegation von 30 Gothaer Judoka in souveräner Manier erneut den Rudolstädter Heidecksburgpokal. Immerhin 27 Medaillen wurden erkämpft. Mit 10 Gold, 6 Silber und 11 Bronzemedaillen setzte man sich mit großem Abstand an die Spitze der 24 angereisten Vereine. In zwei Gewichtsklassen schaffte man sogar einen Dreifacherfolg.

Foto 1 (Tejkl): Hart umkämpft ward as Halbfinale zwischen Nils Voss (links) und Kevin Bakseev (mit Schulterwurfversuch rechts). Beide FSV Kämpfer lieferten sich ein spannenden Kampf, den am Ende Kevin für sich entscheiden konnte. Im Finale hat William Menger (ebenfalls FSV 1950 Gotha) das Glück auf seiner Seite. Er besiegte seinen Vereinskollgen Kevin Bakseev mit einem Festhaltegriff.

Foto 1 (Tejkl): Hart umkämpft ward as Halbfinale zwischen Nils Voss (links) und Kevin Bakseev (mit Schulterwurfversuch rechts). Beide FSV Kämpfer lieferten sich ein spannenden Kampf, den am Ende Kevin für sich entscheiden konnte. Im Finale hat William Menger (ebenfalls FSV 1950 Gotha) das Glück auf seiner Seite. Er besiegte seinen Vereinskollgen Kevin Bakseev mit einem Festhaltegriff.

So konnte William Menger die Gewichtsklasse bis 37 Kg für sich entscheiden, Kevin Bakseev wurde hier Zweiter und Nils Voß holte die Bronzemedaillen. Ebenso einen „Vereinsdreier“ landeten Michael Bakseev, er gewann das Finale in der U12 bis 29 Kilogramm gegen Vereinskollegen Mattis Faulstich. Drittplatzierter wurde hier Karen Berogian. Insgesamt sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlingen waren die Trainer Arsen Ovakimidis und Tobias Tejkl am Ende des Wettkampftages. Eine gute Kampfrichterleistung konnte Jungkampfrichter Anthony Menger vorweisen. Gothas zweitem mitgereisten Kampfrichter André Pfannschmidt oblag sogar die Aufgabe als Hauptkampfrichter des Turnieres zu fungieren. (TT)