Veröffentlicht: Sonntag, 24. Januar 2016 in Kategorie: Judo Allgemein

Offene Berliner Kata-Meisterschaft 2016

Berlin 24.01.2016

Foto: Uke André Pfannschmidt, Trainer und Katawertungsrichter Klaus-Dieter Tiedecke und Tori Tobias Maultzsch feiern mit den 1. Platz bei den Offenen Berliner Kata-Meisterschaften ihren ersten großen Erfolg.

Foto: Uke André Pfannschmidt, Trainer und Katawertungsrichter Klaus-Dieter Tiedecke und Tori Tobias Maultzsch feiern mit den 1. Platz bei den Offenen Berliner Kata-Meisterschaften ihren ersten großen Erfolg.

Das Gothaer Katapaar Tobias Maultzsch (Tori) und Andre Pfannschmidt (Uke) starten Ende Januar zur Offenen Berliner Kata-Meisterschaft mit der Katame-no-kata, eine der offiziellen Kodokan-katas in der ausschließlich Bodentechniken gezeigt werden müssen. 2015 konnten die beiden Sportler des FSV 1950 Gotha schon den dritten Platz belegen, in diesem Jahr gelang ihnen der Sieg mit ihrer Kata. Damit unterstreichen sie ihre Ambitionen und feiern ihren bis dato größten Erfolg. Nach einem guten 11. Platz zur DKM in Backnang und einem 9. zur IDKM in Elmshorn im vergangenen Jahr wurde die Vorbereitung intensiviert und die Fehlerkorrektur konsequent fortgesetzt. Der Weg zu Perfektion einer Kata ist lang, das weiß auch Katatrainer und Katawertungsrichter Klaus-Dieter Tiedecke, der Beide bei ihren Vorbereitungen unterstützt. Kata  bedeutet übersetzt Form. Im Judo gibt es zahlreiche Katas in denen die Wurf-, Boden-, Selbstverteidigungstechniken aber auch Judoprinzipien vertieft und perfektioniert werden können. Dabei müssen Tori und Uke, die beiden Partner im Judo, eine Folge von Techniken nach festgelegten Vorgaben gezeigt werden. In Katawettkämpfen gewinnt das Paar den Bewerb, welches am Ende die wenigsten Fehlerpunkte erreicht. Aus Thüringen nehmen bisher nur Judoka des FSV 1950 Gotha regelmäßig an Kata-Wettkämpfen teilnehmen. Damit übernehmen die Residenzstädter eine Vorreiterrolle im Freistaat.