Veröffentlicht: Sonntag, 18. November 2018 in Kategorie: Judo Allgemein

Versöhnliches Ende für Gothaer U14 Teams

80 Mannschaften aus allen Bundesländern waren am vergangenen Wochenende in der Senftenberger Niederlausitzhalle angetreten, um den begehrten Deutschen Jugendpokal mit nach Hause zu bringen. Erneut waren auch Judoka aus Gotha beim größten Breitensportwettkampf des Deutschen Judo-Bundes vertreten. Auf 10 Matten kämpften die Teams der Altersklassen U14 und U18, zuerst in Gruppen jeder gegen jeden und später die jeweils beiden Gruppenersten untereinander, um das Weiterkommen in die Finalrunde. Für die Gothaer Judoka vom FSV 1950 war der siebte Platz vom Vorjahr zu toppen. Kein einfaches Unterfangen, denn nicht alle Gewichtsklassen konnten optimal besetzt werden. Vor allem fehlte es an schweren Mädchen und Jungs auf Gothaer Seite. So musste Benjamin Sandow, mit seinen für das Schwergewicht zarten 54 Kilogramm, in einer Partie gegen einen doppelt so schweren Gegner antreten. Drei Niederlagen, unter anderem gegen den späteren drittplatzierten SC Bushido Berlin, sorgten für ein zeitiges Ende. Auch bei den Mädchen schied man leider früh aus. Mit einem Mannschaftssieg und einer Niederlage schien vorerst die nächste Runde gesichert, allerdings spielte Fortuna nicht mit. Da jede Mannschaft im Kampfpool einen Sieg verbuchen konnte, wurden die Unterpunkte herangezogen und die reichten leider am Ende nicht für ein Weiterkommen der Mädchen aus.
Für ein versöhnliches Ende und Jubel sorgten die Vizetitel beider Mannschaften bei der parallel veranstalteten Team-Olympiade. Damit bewiesen die FSV Judoka, dass der Teamgeist und die Fitness stimmt. Für ein Teil des Mädchenteams geht es schon am nächsten Wochenende zum Bundesfinale der Altersklasse U16 nach Maintal. Dann werden die Karten neu gemischt. (TT)

Team U14 weiblich
(-38 kg) Sophie Stichling, (-44 kg) Nelly Giebler, (-50 kg) Tina Schuchhardt, (-57 kg) Eileen Bastek, Aikaterina Ntemirtsian, Aisha Arnold, (über 57 kg) Jolina Moritz (SSG Wechmar)

Team U14 männlich
(-37 kg) Mattis Faulstich, Pepe Heustock, (-42 kg) Michael Bakseev (-48 kg) Björn Voß, Fred Böhm, (-55 kg) Joshua Sandow, (über 55 kg) Benjamin Sandow