Veröffentlicht: Sonntag, 14. September 2014 in Kategorie: Judo Allgemein

Viele Medaillen und ein Kopf-an-Kopf- Rennen um den Hörselbergpokal

Der Sieg in der Tageswertung U10-U12-des Hoerselbergpokals 2014 geht an den FSV 1950 Gotha.

Foto (Tejkl): Die Sieger der Tageswertung des ersten Wettkampftages waren die U10 und U12 Judoka des FSV 1950 Gotha, gefolgt von den Kämpfern des JSC Stotternheim und der Mattenteufel Erfurt.

Wutha-Farnroda, 13./14.09.2014

Auch 2014 ging es wieder  knapp zu bei der Pokalvergabe des 18. Hörselbergpokal-Turniers in Wutha- Farnroda. Wie schon zur Thüringer Landesmeisterschaft U11 lieferten sich der JSC Stotternheim und der FSV 1950 Gotha ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Hörselbergpokal. Beide Vereine sind momentan in den jüngsten Altersklassen tonangebend in Thüringen. Am ersten Wettkampftag konnte die bärenstarke U10 der Gothaer zusammen mit den Judoka der U12 zahlreiche Medaillen ergattern und erneut einen Erfolg feiern. In der Tagesgesamtwertung setzten sie sich an die Spitze und legten für die Altersklassen U15 und U18 ordentlich vor. Am zweiten Wettkampftag konnten die älteren Jahrgänge zwar weiter punkten, am Ende reichte die Medaillenausbeute aber nicht ganz für den Gesamtsieg. Mit nur vier Punkten Rückstand musste man sich hinter dem JSC auf Platz zwei einreihen, der insgesamt 92 Punkte erkämpfte. Schon mit etwas Abstand belegte mit 68 Punkten der PSV Eisenach Rang drei. Insgesamt nahmen an beiden Tagen zirka 300 Judoka aus 17 Vereinen teil.
Aus Gothaer Sicht war erfreulich, dass nun auch vereinsintern die Spitze weiter zusammenrückt und eine hohe Motivation in den eigenen Kämpferreihen spürbar war. Der gute Nachwuchs und die Erfolge in den untersten Jahrgängen färben sogar auf die älteren Jahrgänge ab. So hat sich in den letzten beiden Jahren ein Wettkampfteam geformt, das nun auch in der Struktur der verschiedenen Trainingsgruppen einige Änderungen notwendig werden.
Auch in den Trainerreihen gibt es Veränderungen. So müssen drei Trainer aus zeitlichen Gründen ihre Trainingsgruppen abgeben, hinzugewinnen konnte man mit Arsen Ovakimidis einen erfolgreichen neuen Trainer. Er leitete vorher im griechischen Alexandropolis eine Judoschule und wird zusammen mit Tobias Tejkl vor allem das Wettkampfteam trainieren. Linde Joost und Felix Kieschnick rücken aus der eigenen Vereinsjugend auf. Sie werden die Trainer bei ihrer Arbeit auf der Matte tatkräftig unterstützen. Mit Horst Güth, Günter Schnürch, Klaus-Dieter Tiedecke, Sarah und Sophie Vogel, Tom Oschmann und Jens-Uwe Hänse stehen dem FSV zudem weitere erfahrenen Trainer zur Verfügung. Sie werden sich überwiegend um die breitensportlich ambitionierten Judoka und den jüngsten Judonachwuchs, sowie die Betreuung der Judoka bei Wettkämpfen sorgen. (TT)